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pte20180112009 Umwelt/Energie, Sport/Events

Winter-Olympia: Klimawandel schränkt Ortswahl ein

Bis zum Jahr 2100 kommen nur noch acht der bisherigen 21 Plätze infrage
Robert Steiger: Klimawandel versus Austragungsorte (Foto: uibk.ac.at)
Robert Steiger: Klimawandel versus Austragungsorte (Foto: uibk.ac.at)

Innsbruck (pte009/12.01.2018/11:00) - Das Internationale Olympische Komitee wird es aufgrund des Klimawandels in Zukunft schwerer haben, Austragungsorte für Olympische Winterspiele zu finden. Manche Regionen sollten sich eher früher als später um eine mögliche Kandidatur bemühen. Das zeigt eine Studie eines internationalen Forschungsteams unter Beteiligung von Forschern der Universität Innsbruck http://uibk.ac.at .

Neue Rahmenbedingungen

"Die Rahmenbedingungen für den Wintersport verändern sich. Dies betrifft auch den Hochleistungssport, der immer häufiger vom Klimawandel an Trainings- wie Wettkampforten beeinträchtigt wird. Das Klima in vielen traditionellen Wintersportregionen ist nicht mehr das, was es einmal war, und immer weniger Orte werden in Zukunft Olympische Winterspiele ausrichten können, wenn die globale Erwärmung weiter zunimmt", fasst der Innsbrucker Mitautor Robert Steiger zusammen.

Seine Schlussfolgerung: Werden die globalen Treibhausgasemissionen nicht drastisch gesenkt, wird es bis zum Ende dieses Jahrhunderts nur in acht der bisherigen 21 Austragungsorte von Olympischen Winterspielen kalt genug für eine neuerliche Austragung sein - die zweifache Olympiastadt Innsbruck könnte Winterspiele dann kaum noch ausrichten.

Empfehlungen für das IOC

"Es gibt Grenzen, was die aktuellen Strategien zur Minderung des Wettereinflusses bei Großveranstaltungen leisten können, und bei den letzten Olympischen Winterspielen haben wir gesehen, dass diese Grenzen überschritten wurden", fügt Studienleiter Daniel Scott von der University of Waterloo http://uwaterloo.ca hinzu.

"Wir haben damals vorhergesagt, dass die Wetter- und Schneeverhältnisse bei den Spielen 2014 in Sotschi eine Herausforderung sein werden. Prognosen, die sich bewahrheitet haben, wie die Zahl der abgesagten Trainingseinheiten und die Beschwerden von Athletinnen und Athleten über wechselhafte und unsichere Bedingungen gezeigt haben."

Wenn die Verpflichtungen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Rahmen des Pariser Klimaabkommens eingehalten werden, können noch zwölf der 21 bisherigen Standorte in Zukunft Winterspiele ausrichten. Frühere Gastgeber wie Squaw Valley (USA), Vancouver (Kanada) und Sotschi (Russland) würden aus der Liste fallen.

"Der Klimawandel verändert die Geografie der Olympischen Winterspiele. Die Entscheidungen des Internationalen Olympischen Komitees über die Vergabe von Spielen wird immer schwieriger werden. Und einige Regionen sollten sich besser früher als später bewerben, wenn sie zukünftige Winterspiele ausrichten wollen", sagt Steiger abschließend.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Florian Fügemann
Tel.: +43-1-81140-313
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Website: www.pressetext.com
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