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pts20170331034 Bildung/Karriere, Computer/Telekommunikation

Kraker: "Niederösterreich soll Mathematik-Land werden"

GeoGebra-Institut an Pädagogischer Hochschule Niederösterreich eröffnet


Baden / St. Pölten (pts034/31.03.2017/14:45) - Die dynamische Mathematiksoftware GeoGebra hat sich in den vergangenen Jahren als beliebtes interaktives Werkzeug für den Mathematikunterricht an der Schule etabliert. Heute eröffnete die PH NÖ in St. Pölten im Rahmen der GeoGebra-Days ein eigenes GeoGebra-Institut.

PH-NÖ-Vizerektor Norbert Kraker, selbst Mathematiker, hält den Taschenrechner TI92 in Händen. Er denkt zurück an die eingeschränkten Möglichkeiten der riesigen Taschenrechner im Mathematikunterricht vor Beginn der Digitalisierung und vergleicht sie mit den heutigen Endgeräten. Natürlich liegen da Welten dazwischen.

Eine neue Welt hat sich für den Mathematikunterricht mit GeoGebra aufgetan. Im Festsaal der Bundeshandelsakademie in St. Pölten wurde heute das neue GeoGebra-Institut der PH Niederösterreich eröffnet. "Unser Ziel ist es, dass wir durch die Digitalisierung neue Maßstäbe im Mathematikunterricht setzen", so Vizerektor Kraker. Mit Blick auf die Forderungen aus der Wirtschaft nach gut ausgebildeten Fachkräften im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich solle Niederösterreich zum "Mathematik-Land" werden. Trotz seiner Begeisterung für die neuen Möglichkeiten stellt er aber klar: "Es muss in der Digitalisierung des Unterrichts ein Sowohl-als-auch sein von digitalen Anwendungen und handschriftlichem Schreiben." Konkret für den Mathematikunterricht hieße das also: Kurvenzeichnen sowohl mit Bleistift und Papier als auch am Tablet mit digitalen Apps wie eben GeoGebra.

Digitalisierung nicht anderen überlassen

Das neue Institut ist eines von 140 Instituten weltweit, berichtet PH-NÖ-Lehrende Evelyn Süss-Stepancik, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Sabine Apfler (Volksschule) sowie den Kollegen Gerhard Egger und Gerald Stachl (Sekundarstufe) in den vergangenen Monaten das neue Institut auf die Beine gestellt hat. "Wir dürfen die Digitalisierung des Mathematikunterrichts nicht anderen überlassen", so Süss-Stepancik, Hochschulprofessorin für Mathematikdidaktik. Das neue Institut soll demnach Lehrende, Lernende, Software Entwickler/innen und Forschende von Hochschulen und Schulen vereinen. Und zwar mit dem Ziel, die Digitalisierung im Mathematikunterricht aus mathematikdidaktischer Sicht zu begleiten.

Keine Angst vor GeoGebra!

Markus Hohenwarter von der Johannes-Kepler-Universität in Linz, der "Urvater" von GeoGebra, blickt in seiner Keynote zur Eröffnungsfeier auf den Beginn und die aktuellen Entwicklungen der GeoGebra-App zurück. Leider sei GeoGebra - selbst bei Lehramtsstudierenden an der Uni - noch zu wenig bekannt. Andererseits hätten leider nach wie vor einige Lehrende eine Scheu vor dem Tool, weil sie Angst haben, es nicht bedienen zu können, so Hohenwarter. Dabei können die Lehrenden bei GeoGebra auf eine Fülle an fertigen Materialien zurückgreifen. Wer möchte, kann aber natürlich auch selbst Anwendungsbeispiele kreieren.

Anwendung mit Fülle an Visualisierungsmöglichkeiten - für alle Plattformen

Konkret bietet GeoGebra eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Visualisierung wie 3-D-Modelle, Kurvenkonstruktionen oder Diagramme. Im "Prüfungsmodus" sind sogar Lernzielkontrollen oder Tests über das Tool möglich. Die App gibt's in unterschiedlichen Versionen - natürlich für Smartphones, iPads und Android-Tablets, aber auch für den Einsatz als Webversion oder Desktopanwendung am PC.

Workshops

Gleich im Anschluss an die Eröffnungsfeier hatten die Teilnehmer/innen der GeoGebra-Days die Möglichkeit, die Anwendung konkret zu testen und selbst didaktische Anwendungsszenarien zu entwickeln.

Zur Webseite des GeoGebra-Instituts an der PH NÖ: https://noegi.ph-noe.ac.at

(Ende)
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