Business

HIGHTECH

25.03.2019 - 13:33 | pressetext.redaktion
25.03.2019 - 12:00 | PROCAD GmbH
25.03.2019 - 06:15 | pressetext.redaktion

BUSINESS

25.03.2019 - 17:00 | A.H.T. Syngas Technology N.V.
25.03.2019 - 16:05 | Financial Planning Standards Board Deutschland e.V.
25.03.2019 - 12:59 | pressetext.redaktion

LEBEN

25.03.2019 - 15:45 | Tourismusverband WILDER KAISER
25.03.2019 - 14:15 | Pädagogische Hochschule Niederösterreich
25.03.2019 - 14:00 | ARTBOX GROUPS GmbH
pte20151015020 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen

US-Waffenladen gibt Gläubigen Gewehre günstiger

Fünf Prozent Rabatt für ehrliches Glaubensbekenntnis beim Shopping


Facebook-Werbe-Posting: lässt die Kassen klingeln (Foto: on.fb.me/1PiQBim)
Facebook-Werbe-Posting: lässt die Kassen klingeln (Foto: on.fb.me/1PiQBim)

Kingston (pte020/15.10.2015/13:55) - Der US-Waffen-Shop Frontier Firearms http://frontierfirearms.us bietet all jenen Kunden fünf Prozent Rabatt an, die sich beim Kauf einer neuen Waffe offen und ehrlich zu einer Religion bekennen. Mit dieser skurrilen Marketing-Aktion hat Geschäftsführer Brant Williams weit über die Landesgrenzen hinweg für Aufmerksamkeit gesorgt - und sieht seinen eigenen Facebook-Werbe-Post als adäquate Reaktion der Lobby auf den jüngsten Amoklauf im Umpqua Community College in Oregon, bei dem Anfang Oktober zehn Menschen starben.

Amokläufe verhindern

"Sollten Christen angegriffen werden, müssen wir uns schützen", lässt sich Williams vom Lokalsender WVLT zitieren. Der Hintergrund dazu ist, dass der jüngste Attentäter Christopher Harper-Mercer einige seiner Opfer vor deren Hinrichtung nach ihrer Religion fragte. Auch wenn es hierzu unterschiedliche Angaben gibt, glaubt Williams fest an eine religiös motivierte Tat - wie auch Frontier-Firearms-Vizepräsident Eric Parish gegenüber "The Daily Beast" verriet.

Die allgemeine Waffenlobby in den Staaten kennt auf blutige Amokläufe bekanntlich nur eine Antwort - und zwar den Schutz vor Waffengewalt durch noch mehr Waffen. Kaum verwunderlich, dass sich auch der republikanische Vizegouverneur des US-Bundesstaates Tennessee, Ron Ramsey, für noch mehr Waffen in Privathaushalten starkmacht. Trotz vieler Kritik an der Werbemaßnahme auf Facebook hat sich diese für Frontier Firearms mehr als ausgezahlt.

"Moslem-freie Zone"

Frontier Firearms ist jedoch nicht der einzige Einzelhändler, der mit fragwürdigen Aktionen Aufmerksamkeit erregt. So hatte Waffenhändler Andrew Hallinan aus Florida im September seinen Shop zur "Moslem-freien Zone" erklärt. Alle Kunden, die bei ihrem Einkauf den Coupon-Code "Moslem" sagten, erhielten ihr neues Schießgerät um 25 Dollar günstiger. Gegen den Geschäftsmann wird inzwischen wegen "diskriminierender Geschäftspraktiken" ermittelt.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Florian Fügemann
Tel.: +43-1-81140-313
E-Mail: fuegemann@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
|
|
98.209 Abonnenten
|
170.014 Meldungen
|
67.644 Pressefotos

IR-NEWS

25.03.2019 - 18:05 | CA Immobilien Anlagen AG
25.03.2019 - 14:00 | HYLEA GROUP S.A.
25.03.2019 - 13:54 | s Wohnbaubank AG
Top