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pte20140514003 Unternehmen/Wirtschaft, Handel/Dienstleistungen

Streit mit Bevölkerung für Förderkonzerne oft teuer

Bergbau-, Öl- und Gasriesen geben pro Woche 14,5 Mio. Euro extra aus


Abbau: Konzerne sollten Bürger miteinbeziehen (Foto: pixelio.de, Marius Förster)
Abbau: Konzerne sollten Bürger miteinbeziehen (Foto: pixelio.de, Marius Förster)

Brisbane/Harvard/Worcester (pte003/14.05.2014/06:05) - Die Ausbeutung von Bodenschätzen ist nicht nur aus der Perspektive des Naturschutzes unpopulär, sondern kostet Bergbau-, Öl- und Gaskonzerne wegen Streitigkeiten mit der Lokalbevölkerung Milliarden. Die University of Queensland http://uq.edu.au beziffert in Kooperation mit Experten der Harvard Kennedy School und der Clark University die zusätzlichen Kosten bei Projekten mit einem Budget zwischen drei und fünf Mrd. Dollar wegen Verzögerungen auf rund 20 Mio. Dollar (14,5 Mio. Euro) pro Woche.

Mehrkosten vermeidbar

"Es herrscht die weit verbreitet falsche Auffassung vor, dass lokale Gemeinschaften gegenüber großen Konzernen und Regierungen machtlos sind. Unsere Untersuchungen belegen allerdings, dass Mobilisierungen durch aktive Bürger sehr effektiv sein können und in der Folge mit erheblichen Mehrkosten für die beteiligten Unternehmen verbunden sind", so Daniel Franks von der University of Queensland. Kaum verwunderlich sei, dass Konzerne pro Jahr gemessen an ihrem operativen Gewinn Kosten im zweistelligen Prozentbereich dafür berappen müssen.

Angesichts der hohen Kosten legen viele Konzerne Franks zufolge bei Einsparprogrammen zu wenig Wert auf eine gute Beziehung zur lokalen Bevölkerung. Denn diese Beziehungspflege sei oft genauso kosteneinsparend wie betriebswirtschaftliche Maßnahmen zur Steigerung der Profitabilität. Laut Rachel Davis von der Harvard Kennedy School http://hks.harvard.edu ist es für die Unternehmen häufig hingegen schwierig, schlechte Beziehungen zur Lokalbevölkerung wieder zu reparieren. "Immer mehr Unternehmen erkennen, dass Konflikte vorhersehbar sind."

Umdenken setzt langsam ein

Führende Großunternehmen beginnen umzudenken und orientieren sich zunehmend an den von der UNO herausgegebenen Leitlinien zur Wahrung der Menschenrechte bei Business-Entscheidungen. Eine Studie der Credit Suisse http://credit-suisse.com zu den Risiken für die australischen Konzerne in Bezug auf Umwelt, Sozialwesen und Politik hat für das Jahr 2012 geschätze Negativfolgen auf den Aktienmarkt in Höhe von 21,4 Mrd. Australische Dollar (14,6 Mrd. Euro) ermittelt. Förderkonzerne sind davon mit umgerechnet 5,7 Mrd. Euro stark betroffen.

(Ende)
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