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pte20130508004 Unternehmen/Wirtschaft, Handel/Dienstleistungen

Teilen statt haben: "Shareconomy" vor Durchbruch

Nach Auto- nun auch Boom bei Wohn-, Möbel- und Spielzeug-Sharing


Carsharing: Trend zum Teilen nimmt immer mehr zu (Foto: pixelio.de, DN)
Carsharing: Trend zum Teilen nimmt immer mehr zu (Foto: pixelio.de, DN)

Saarbrücken (pte004/08.05.2013/06:15) - Der gesellschaftliche Trend geht vom Haben zum Nutzen ("Shareconomy"), wie die Untersuchung "Neue Mietkonzepte: Potenziale und Herausforderungen für Unternehmen" des Instituts für Handel & Internationales Marketing (H.I.MA.) der Universität des Saarlandes http://uni-saarland.de ergeben hat. 500 Konsumenten wurden befragt. "Der Trend geht derzeit von Menschen einer höheren Bildungs- und Einkommensschicht aus, die jünger sind und in urbanen Gegenden leben", so Tatjana Freer vom H.I.MA. gegenüber pressetext.

Breite Angebotspalette

Die Experten sind sich einig: Mieten kann man vom Auto über Spielzeug und Möbel bis hin zu Tannenbäume fast alles. "Das Innovative an neuen Mietkonzepten bezieht sich jedoch nicht nur auf die Angebotsbreite, vielmehr sind die Konzepte viel flexibler geworden und Ausdruck eines gesellschaftlichen Wandels", erläutert H.I.MA.-Drektor Joachim Zentes im pressetext-Gespräch. In ihrer Studie haben Zentes, Freer und Mitarbeiter Frank Beham die Akzeptanz verschiedener Mietkonzepte analysiert und daraus Potenziale und Risiken für Unternehmen abgeleitet.

Das Ergebnis: Die Bedeutung von Eigentum nimmt ab. Die Kunden wollen Gegenstände im Bedarfsfall flexibel nutzen können. "Konsumenten möchten Gegenstände orts- und zeitungebunden nutzen und auch nur die Kosten für den Zeitraum des tatsächlichen Gebrauchs tragen", sagt Zentes. Befördert werde der Trend durch das zunehmende Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Schon etabliert sind traditionelle Mietkonzepte, bei denen die Konsumenten einen Gegenstand, wie ein Auto, für einen vereinbarten Zeitraum mieten.

Kundenbedenken ernst nehmen

Allerdings gibt es den Fachleuten nach auch Barrieren, die gegen Mietkonzepte sprechen. Bei sehr persönlichen Gegenständen, wie Kleidung oder Spielsachen, haben Konsumenten hygienische Bedenken. "Unternehmen müssen daher je nachdem, welche Produkte sie anbieten, auf produktspezifische Bedenken reagieren. So sollten sie zusätzliche Dienstleistungen, wie beispielsweise einen Reinigungs- oder Beratungsservice, in ihr Konzept integrieren, um dadurch neue Potenziale abzuschöpfen", rät Zentes.

Dennoch eröffneten moderne Mietvarianten den Unternehmen Geschäftschancen. "Im Ergebnis müssen sich Unternehmen auf eine neue Wirtschafts- und Gesellschaftsform einstellen, die bereits heute unter dem Stichwort 'Shareconomy' zusammengefasst wird und bei der das Eigentum zugunsten des Mietaspekts zurücktritt", schließt Zentes.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Oranus Mahmoodi
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