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pte20130107002 Medien/Kommunikation, Unternehmen/Wirtschaft

Reader's Digest beginnt mit Insolvenzverfahren

Better Capital entlässt 90 Marketing-Mitarbeiter mit sofortiger Wirkung


Reader's Digest: Probleme in Großbritannien halten an (Foto: rdmag.co.uk)
Reader's Digest: Probleme in Großbritannien halten an (Foto: rdmag.co.uk)

London (pte002/07.01.2013/06:05) - Drei Viertel der britischen Mitarbeiter von Reader's Digest http://rdmag.co.uk wurden am vergangenen Freitag gekündigt, weil der Besitzer Jon Moulton die Abteilung für Direktmarketing geschlossen hat. Sein Private-Equity-Unternehmen Better Capital http://bettercapital.co.uk setzte 90 der 120 Mitarbeiter mit sofortiger Wirkung frei. Damit wurde das Insolvenzverfahren der Bereiche CD, DVD und Bücher eingeleitet. Vor noch nicht einmal drei Jahren hatte Better Capital das Magazin gerettet - mit zweifelhaftem Erfolg.

Rückgang im Direktmarketing

Moultons Kauf im April 2010 wurde bereits damals kontrovers diskutiert. Er übernahm die Verantwortung für das 125-Mio.-Defizit des Pensionsfonds nicht. Der Fonds mit 1.600 Mitgliedern wurde in den Pension Protection Fund http://pensionprotectionfund.org.uk eingebracht. Das bedeutete für jene, denen die Pension noch bevorstand, einen Verlust von zehn Prozent ihrer Ansprüche.

Zu diesem Zeitpunkt war Reader's Digest laut Moulton profitabel, allerdings nur ohne den Pensionsfonds. In einer Stellungnahme lässt Better Capital wissen, dass substanzielle Eingriffe in die Kosten eine Verbesserung der Rentabilität ermöglichen. Ein rascher als erwarteter Rückgang im Direktmarketing bei CDs, DVDs und Büchern erschwert den Handel, unterstreicht das Unternehmen.

Auflage sinkt von zwei Mio. auf 400.000

Die Traditionsfirma hat eigenen Angaben nach unfangreiche Mittel investiert, ohne einen entsprechenden Ertrag erzielen zu können. Genaue Zahlen wurden nicht bekannt gegeben. Das Magazin selbst sei rentabel und würde wie gewohnt weiter hergestellt und vertrieben. In den 1990er-Jahren erreichte Reader's Digest mit zwei Mio. die meisten Leser. Seit damals ist die Auflage jährlich um rund 11,5 Prozent auf weniger als 400.000 gesunken. Mehr als 30 Prozent dieser Auflage werden gratis verteilt.

(Ende)
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