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pte20121221021 Unternehmen/Wirtschaft, Bildung/Karriere

Henkel will Frauenquote im Management erhöhen

Zielmarke für 2018 liegt bei 40 Prozent - Regierung in der Kritik


Zentrale: Henkel will Frauen mehr fördern (Foto: henkel.com)
Zentrale: Henkel will Frauen mehr fördern (Foto: henkel.com)

Düsseldorf (pte021/21.12.2012/13:55) - Deutschlands viertgrößtes Chemieunternehmen Henkel http://henkel.com will seine Frauenquote im Management kontinuierlich erhöhen. Bis zum Jahr 2018 soll der Anteil von Frauen in Führungspositionen auf 40 Prozent schrittweise erhöht werden, so Aufsichtsratsvorsitzende Simone Bagel-Trah. Dies würde einer jährlichen Steigerung von ein bis zwei Prozent gleichkommen.

Jährliche Steigerung

Gleichzeitig spricht sich Bagel-Trah allerdings gegen eine fest vorgeschriebene Frauenquote aus. "Ein Unternehmen kann durch die Gestaltung der Rahmendingungen und durch Vorbilder die Ziele auch ohne starre Vorgabe erreichen. Jedes Unternehmen soll selbst Ziele für die Förderung von Frauen festlegen", so die studierte Biologin. Derzeit liegt der Frauenanteil im Henkel-Management bei 30 Prozent.

Die Problematik im Umgang mit Kind und Karriere dürfte Bagel-Trah ein besonderes Anliegen sein. Erst kürzlich hat sie die Bundesregierung hart kritisiert. Der Grund: Die Einführung des Betreuungsgeldes für Eltern, die ihren Nachwuchs nicht in öffentliche Kindergärten schicken. Das sei nicht ihre favorisierte Lösung. Es sei in Deutschland für eine Frau immer noch schwer, Karriere und Kind unter einen Hut zu bringen. "Die Mittel für das Betreuungsgeld sollten lieber in Angebote gesteckt werden wie Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Stattdessen werden finanzielle Anreize geschaffen, damit gut ausgebildete Frauen daheim bleiben", sagte die Aufsichtsratsvorsitzende.

Renditeziel wird erreicht

Der Waschmittelkonzern aus Düsseldorf steht gut da. Das Renditeziel von 14 Prozent für das laufende Geschäftsjahr wird voraussichtlich erreicht werden. Man sei dafür auf einem guten Weg, heißt es aus der Zentrale. Die Rendite soll in den kommenden vier Jahren auf knapp 16 Prozent anwachsen, so die Erwartung des Konzerns.

Im Vorjahr erwirtschafteten die Düsseldorfer einen Umsatz von 15,6 Mrd. Euro, wovon 1,2 Mrd. als Gewinn übrig blieben. "Wir haben bei Henkel eine gute und lange Tradition, auf die wir unsere Zukunft bauen wollen", so Bagel-Trah. Mitglieder der Henkel-Familie könnten ab 2016 erstmals Anteile an dem Konzern veräußern. Sie sei aber sehr zuversichtlich, dass dies nicht passieren werde.

(Ende)
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