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pte20121128015 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Medikamentenüberdosis durch Grapefruits möglich

Körper kann Wirkstoffe nicht abbauen - Mittel gegen Krebs im Fokus


Grapefruits: nicht immer gesund (Foto: pixelio.de, Angelina Ströbel)
Grapefruits: nicht immer gesund (Foto: pixelio.de, Angelina Ströbel)

London (pte015/28.11.2012/10:35) - Eine halbe Grapefruit zum Frühstück ist nicht ratsam, wenn man bestimmte Medikamente einnimmt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der University of Western Ontario http://uwo.ca . Die Interaktion zwischen Frucht und Medikamenten könnte zu einer ungewollten Überdosis führen. Das Team um David Bailey analysierte die Packungsbeilagen verschiedener Medikamente auf Hinweise nach möglichen Auswirkungen. Details der Studie wurden im Canadian Medical Association Journal http://cmaj.ca veröffentlicht.

Viele Präparate betroffen

Bailey fand heraus, dass es bei 85 Medikamenten bekannt ist, dass es zu Wechselwirkungen mit Grapefruits kommen kann. Bei 43 Mitteln kann es sogar zu schweren Nebenwirkungen kommen. Die Anzahl der betroffenen Medikamente ist seit seit 2008 durch die Einführung neuer Präparate um 24 Prozent angestiegen.

Chemikalien in der Frucht zerstören im Körper ein Enzym, das normalerweise Substanzen wie Medikamente abbaut. Das bedeutet, dass die Medikamente im Körper verbleiben und es zu einer Überdosierung kommen kann. Laut dem Wissenschaftler reicht bereits ein Glas des Fruchtsaftes aus, das Stunden vor der Einnahme getrunken wurde, um diese Wirkung zu erzielen.

Vorsicht bei Krebs-Tabletten

Die schwerste mögliche Nebenwirkung ist eine Torsade de pointes, die zum Herzstillstand und damit dem Tod führen kann. Dieser Effekt kann auftreten, wenn Grapefruits und Medikamente gegen Krebs gemeinsam eingenommen werden. Laut Bill Widmer vom US Horticultural Research Laboratory http://ars.usda.gov ist daher Vorsicht bei bestimmten Medikamenten angebracht. Laut dem Experten gibt es zudem fachliche Positionen, die von einer Überbewertung dieses Problems ausgehen, berichtet der New Scientist.

(Ende)
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