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pte20120112010 Medien/Kommunikation, Unternehmen/Finanzen

Hollywood-Studios: Film-Wolke nimmt Fahrt auf

Amazon will Streaming-Dienst für Ultraviolet anbieten


Hollywood-Studio: unterstützt Ultraviolet (Foto: pixelio.de, Andrea Damm)
Hollywood-Studio: unterstützt Ultraviolet (Foto: pixelio.de, Andrea Damm)

Las Vegas (pte010/12.01.2012/11:48) - Ultraviolet ist ein Cloud-Dienst für hochauflösende Filme, der von einem Konsortium aus 70 Unternehmen gegründet wurde. Alle großen Hollywood-Studios, mit Ausnahme von Disney, sind Mitglieder im Digital Entertainment Content Ecosystem. Das liegt vor allem am integrierten Kopierschutz. "Ultraviolet soll auch helfen, Verluste aus anderen Geschäftsfeldern, wie dem DVD-Verkauf, abzufangen", sagt Monique Göschl vom Generalsekretariat des Vereins für Anti-Piraterie der Film- und Videobranche http://dach-contentprotection.org gegenüber pressetext.

Händler zieht mit

Amazon hat einen Vertrag mit Warner Bros http://www.warnerbros.com geschlossen. Der Online-Händler will ein Streaming-Angebot auf Ultraviolet-Basis konzipieren. Wie das Produkt ganau aussehen wird, ist noch unklar. Die Unterstützung durch Amazon ist für Ultraviolet enorm wertvoll, da der Online-Händler genügend Marktmacht hat, um neue Plattformen zu etablieren. Durch die Zusammenarbeit mit Amazon wird Ultraviolet vielleicht auch kundenfreundlicher. Bisher kann im Netz nur auf solche Filme zugegriffen werden, die vorher in Form einer Blu-ray erworben worden sind.

"Es handelt sich um ein Modell, das sich von anderen Videoservices unterscheidet. Ultraviolet ermöglicht die Erstellung einer legalen Digitalkopie", erklärt Göschl. In Deutschland ist Ultraviolet derzeit noch nicht verfügbar. In den USA gibt es das System schon drei Monate lang. Laut Angaben des Gründer-Konsortiums konnten bislang 750.000 Haushalte zur Nutzung bewegt werden. Weiteren Rückenwind bekommt Ultraviolet durch die Ankündigung, dass neue Samsung-Blu-ray-Player kompatibel sein werden.

Besser spät als nie

Die großen Studios hoffen mit Ultraviolet einen Nerv zu treffen. "Die Industrie kommt den Konsumenten entgegen. Es gibt große Nachfrage nach legalen Online-Angeboten", so Göschl. Die Konkurrenz ist mittlerweile allerdings sehr groß. Es gibt haufenweise legale Film-Angebote im Internet. "Solange die gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht gepasst haben, war es riskant für die Industrie einen eigenen Vorstoß zu wagen. Zu spät ist es nie", verteidigt Göschl die langsame Reaktion der Studios.

(Ende)
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