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Berufsunfähigkeit: Deutsche kaum versichert

Großteil der Verbraucher will nur geringe Beiträge zahlen


Ausgebrannt: Häufig Arbeits-Aus durch Psycho-Leiden (Foto: pixelio.de/M. Müller)
Ausgebrannt: Häufig Arbeits-Aus durch Psycho-Leiden (Foto: pixelio.de/M. Müller)

Dortmund/Berlin (pte011/30.08.2011/10:00) - Deutsche Arbeitnehmer wiegen sich beim Thema Berufsunfähigkeit in falscher Sicherheit. Laut einer aktuellen Umfrage des Dortmunder Versicherers Continentale http://continentale.de glauben rund 65 Prozent der Berufstätigen, mit einer Unfallversicherung auch gegen ein Berufs-Aus genügend abgesichert zu sein. Doch nur rund fünf bis zehn Prozent der Fälle von Berufsunfähigkeit werden durch Unfälle verursacht. Sehr viel häufiger sind psychische Probleme, Herz-Kreis-Lauf-Erkrankungen oder Krebs die Ursache.

Ein Grund für das Desinteresse an einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist laut der Studie, dass nur 13 Prozent der 936 Befragten für sich das Risiko sehen, berufsunfähig zu werden. Laut einer Statistik der Deutschen Rentenversicherung Bund http://deutsche-rentenversicherung-bund.de wird aber jeder fünfte Angestellte und jeder dritte Arbeiter im Laufe seines Berufslebens arbeitsunfähig.

KFZ-Police wichtiger

Ein weiterer Grund für die Versicherungs-Müdigkeit sind die zu zahlenden Beiträge. Jeder Fünfte gab an, dass er "nichts" für eine entsprechende Police zahlen möchte. Ein weiteres Fünftel gab an, wenigstens zehn Euro im Monat für vernünftig zu halten, 26 Prozent könnten sich bis zu 25 Euro im Monat vorstellen.

"Bei einem Neufahrzeug sind Kunden bereit, eine Vollkaskoversicherung zu einem reellen Preis abzuschließen. Wenn es um die Absicherung des finanziellen Risikos und des eigenen Lebensstandards bei Berufsunfähigkeit geht, wird lieber gespart", erzählt Michael Laszynski, Geschäftsführer der Berolina-Versicherungsagentur http://berolina-versicherungsagentur.de , im pressetext-Interview.

Keine staatlichen Hilfen

Viele sind auch überzeugt, dass sie im Falle eines Falles eine staatliche Rente absichert. Laut dem Informationsportal Berufsunfaehigkeit.com http://berufsunfaehigkeit.com ist dies jedoch nicht der Fall. Der Grund: Der Staat hat seine Unterstützung erheblich reduziert und bietet Berufs- und Erwerbsunfähigen nur sehr geringe Hilfe. "Selbst bei Invalidität gewährt der Staat oft kaum Unterstützung. Und sogar bei einer vollen staatlichen Erwerbsminderungsrente erhält ein Betroffener im Durchschnitt nur rund 30 Prozent seines vorherigen Bruttolohns", so die Betreiber der Seite.

"Erst wenn im näheren Bekanntenkreis jemand aufgrund Berufsunfähigkeit in ein finanzielles Loch fällt, steigt das Interesse für sich selbst doch eine Versicherung abzuschließen", weiß Laszynski aus Erfahrung. Dabei gilt, je früher man eine Versicherung abschließt, umso günstiger ist der monatliche Beitrag. "Das Leben geht ja monatlich weiter. Eine entsprechende Absicherung ist oft schon für durchschnittlich 50 Euro im Monat möglich", rät der Experte.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Caroline Bartz
Tel.: +49-30-29770-2514
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