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pte20110816009 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie

Krebs: Mechanismus hinter Metastasen erforscht

JAK verleiht Krebszellen notwendige Energie für Ausbreitung


Tabletten: Neue Medikamente in Entwicklung (Foto: pixelio.de, M. Heinemann)
Tabletten: Neue Medikamente in Entwicklung (Foto: pixelio.de, M. Heinemann)

London (pte009/16.08.2011/10:30) - Wissenschaftler des Institute of Cancer Research http://icr.ac.uk haben entdeckt, wie sich kanzeröse Zellen ihren Weg aus Tumoren bahnen. Damit besteht laut dem Team um Chris Marshall Hoffnung auf neuen Medikamente, die die Ausbreitung von Krebs verhindern können. Das Protein JAK verhilft Krebszellen zu der Kraft, die sie brauchen, um sich zu bewegen. Die Forscher schreiben in Cancer Cell http://cell.com/cancer-cell , dass die Zellen wie Muskel kontrahieren, um sich vom Tumor zu befreien und sich im Körper zu bewegen.

Zwei Arten der Fortbewegung

Breitet sich Krebs über Metastasen aus, wird er schwieriger zu behandeln. Diese sekundären Tumore neigen zusätzlich dazu, aggressiver zu sein. Die Mediziner nehmen an, dass 90 Prozent der Krebstode nach einer Metastase eintreten, berichtet die BBC. Die Wissenschaftler konzentrierten sich für die aktuelle Studie auf die Chemikalien bei den Zellbewegungen von Hautkrebs. Sie gehen davon aus, dass sich kanzeröse Zellen auf zwei Arten fortbewegen können.

Die Krebszellen bahnen sich entweder ihren Weg aus einem bestehenden Tumor oder der Tumor selbst bildet Gänge, durch die die Zellen entweichen können. Forscher Marshall betont, dass beide Vorgänge durch die gleiche Chemikalie kontrolliert werden. "Die notwendige Energie entsteht in beiden Fällen durch den gleichen Mechanismus, mit JAK durch das gleiche Molekül."

JAK bereits bei Leukämie bekannt

JAK wurde in der Vergangenheit bereits mit Leukämie in Zusammenhang gebracht. Einige Medikamente, die auf das Protein abzielen, werden bereits entwickelt. Laut Marshall legen die neuen Forschungsergebnisse nahe, dass derartige Medikamente auch die Ausbreitung von Krebs stoppen könnten. "Entscheidend wird sein, wenn wir überprüfen, ob diese Wirkstoffe die Ausbreitung wirklich verhindern können. Klinische Tests sollten in den nächsten Jahren bereits durchführbar sein."

(Ende)
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