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pte20110730003 Forschung/Entwicklung

Kinder spielen wissenschaftlich

Studie belegt methodischen Zugang wie bei einem Experiment


Murmeln: Kinder spielen wie Forscher arbeiten (Foto: pixelio.de/knipseline)
Murmeln: Kinder spielen wie Forscher arbeiten (Foto: pixelio.de/knipseline)

Stanford, Kalifornien (pte003/30.07.2011/06:10) - Wissenschaftliche Prinzipien dürften kleinen Kindern helfen, die Welt zu begreifen. Das zeigt eine Studie des MIT und der Universität Stanford. Im Umgang mit einem speziellen Spielzeug bewiesen die Vorschüler methodisches Vorgehen, das jenem bei wissenschaftlichen Experimenten entspricht, berichtet Nature.

Murmelspiel

"Das Kind als Forscher" - eine in der Psychologie gängige These zur kognitiven Entwicklung erhält durch die Untersuchung neuen Auftrieb. 60 Kinder wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und erhielten ein Spielzeug, dass erst dann leuchtete und Musik spielte, wenn bestimmte Murmeln darauf gelegt wurden.

Einer Gruppe wurde gezeigt, dass vier verschiedene Murmeln das Spielzeug aktivieren, die Kontrollgruppe erhielt lediglich die Information, dass "manche Murmeln die Maschine einschalten und manche nicht". Die Kinder in letzterem Team bekamen die Steine in zwei Paaren ausgehändigt - ein trennbares und ein nicht trennbares. Wichtig war den Forschern der Umgang der Kinder mit dem nicht teilbaren Duo.

Kindert testeten einzelne Variablen

Obwohl das Murmelpaar nur horizontal in das Spielzeug gesteckt werden konnte, verwendeten die Kinder sie trotzdem in der Vertikalen, um beide Steine einzeln testen zu können. Im letzten Versuch bekamen sie ausschließlich die nicht separierbaren Kugeln und das Team demonstrierte, dass sie nur nebeneinander angeordnet das Spielzeug funktionieren ließen. Trotzdem blieben die jungen Probanden bei ihrer Vorgangsweise.

Laura Schulz, eine der MIT-Forscherinen erklärte: "Es ist die gleiche Vorgangsweise wie beim Ausprobieren von Schlüsseln. Man dreht den Schlüssel, man probiert einen anderen aus, aber man macht nie beides auf einmal." Ein Prozess, wie er auch in der Wissenschaft angewandt wird - jede Variable wird einzeln getestet.

Große Erwartungen in diese Forschung setzt Sara Baker, die am Zentrum für kognitive Entwicklung in Bristol arbeitet. Sie hofft, dass die Ergebnisse zum Verständnis der Fähigkeiten von Vorschülern beitragen und neue Ansätze bei der Entwicklung von Lehrmethoden eröffnet.

(Ende)
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