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pte20110724002 Medien/Kommunikation, Politik/Recht

Teenager-Selbstmord als Warnsignal vor Cyberbullying

30 Prozent der Elf- bis 16-Jährigen bereits Opfer von Internet-Mobbing


Licht und Schatten: Für Opfer wird Schulalltag Albtraum (Foto: pixelio.de/sturm)
Licht und Schatten: Für Opfer wird Schulalltag Albtraum (Foto: pixelio.de/sturm)

London (pte002/24.07.2011/06:00) - Der Selbstmord eines 15-jährigen britischen Mädchens Anfang des Jahres dürfte in direktem Zusammenhang mit Cyberbullying gestanden haben - die Jugendliche hatte nur Stunden vor der Tat erniedrigende und bedrohliche Nachrichten erhalten, so die Ergebnisse der Ermittler, berichtet der britische Guardian. Für britische Experten ist das ein Anlass, um erneut vor den Gefahren des Internet-Mobbings zu warnen. "Cyberbullying nimmt immer mehr zu", so Jeremy Todd, Geschäftsführer der Charity-Organisation Family Lives http://familylives.org.uk . "Die Eltern sind den Kindern im Umgang mit neuen Technologien weit hinterher. Wenn man sich ansieht, was mit dieser Jugendlichen passiert ist, erkennt man, wie unglaublich gefährlich das sein kann."

Seit Anfang 2009 hat die Organisation einen Anstieg bei den Anrufen wegen Mobbings um 13 Prozent registriert, im Fall von Cyberbullying sogar um 77 Prozent. Der jüngste Fall rückt die amerikanische Online-Plattfirm Formspring http://www.formspring.me , die es den Nutzern ermöglicht, anonyme Postings zu hinterlassen, erneut in ein schiefes Licht - die Jugendliche wurde über diese Website Ziel der erniedrigenden Beleidigungen. "Die Idee der Anonymität auf solchen Websites muss in Frage gestellt werden, weil das tragische Konsequenzen nach sich ziehen kann", so Todd.

In jüngster Vergangenheit hätten Innovation, wie die Einbindung von GPS-Diensten in soziale Netzwerke das Problem zusätzlich verschlimmert, so Richard Piggin von der Anti-Mobbing-Organisation Beatbullying http://www.beatbullying.org . Dass damit der Aufenthaltsort der User bestimmt werden könne, berge zusätzliche Gefahren. In der Vergangenheit hätten Opfer von Mobbing in der Schule zumindest zuhause ihren Frieden gefunden - nun bleibe der Druck 24 Stunden am Tag aufrecht. Nach Angaben von Beatbullying sind bereits 30 Prozent der Elf- bis 16-Jährigen Opfer von Cyberbullying geworden.

(Ende)
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