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pte20090919007 Medien/Kommunikation, Politik/Recht

Zu laute Werbung sorgt für Unmut im britischen TV

Lautstärkepegel für deutsches Fernsehen durch Obergrenze geregelt

Zu laute Werbung kann den TV-Abend stören (Foto: pixelio.de/RainerSturm)
Zu laute Werbung kann den TV-Abend stören (Foto: pixelio.de/RainerSturm)

London (pte007/19.09.2009/13:40) - Der TV-Sender Yesterday des britischen Kabel- und Satellitenunternehmens UKTV http://uktv.co.uk hat sich eine offizielle Rüge der zuständigen Werbekontrollbehörde Advertising Standards Authority (ASA) http://www.asa.org.uk eingefangen. Ausschlaggebender Grund für die aktuelle Aufregung ist der Umstand, dass der vor allem für seine historisch interessanten Inhalte bekannte Fernsehkanal, einzelne Werbeeinschaltungen mit einer höheren Lautstärke ausgestrahlt haben soll als das restliche Programm. Laut Guardian-Bericht habe die ASA mithilfe eines Lautstärkenmessgeräts eindeutig nachweisen können, dass einige Spots tatsächlich um drei bis vier Dezibel lauter wiedergegeben worden sind als der lauteste Teil der Sendung, in die die Einblendungen eingebettet waren. Die betreffenden Werbespots seien im Vergleich zum umliegenden Programmmaterial "übertrieben laut" gewesen, heißt es in dem Statement des Monitoring Teams der ASA.

"Die Fernsehwerbung unterliegt in Deutschland einem sehr engen Richtlinien-Korsett und ist im Grunde wesentlich stärker reglementiert als beispielsweise der Printsektor", stellt Volker Nickel, Sprecher des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) http://www.zaw.de , im Gespräch mit pressetext fest. Rechtliche Grundlagen für Fragen aus diesem Bereich seien sowohl eine mittlerweile in nationales Recht umgesetzte EU-Richtlinie und der in erweiterter Form geltende Medienstaatsvertrag als auch spezielle Bestimmungen wie das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb. "Diesen Rechtsvorschriften unterliegt jegliche kommerzielle Werbung in Deutschland, egal, ob diese in privaten oder öffentlichen-rechtlichen Sendern ausgestrahlt wird", erklärt Nickel. Auch für die Lautstärkepegel der TV-Programme gebe es eine bestimmte Obergrenze, die keinesfalls überschritten werden dürften. "Diese Grenzwerte gelten aber nicht nur für die Werbung, sondern auch für redaktionelle oder sonstige Sendungsinhalte", betont Nickel.

Das Problem, dass einzelne Werbespots im TV dennoch hin und wieder von Teilen des Publikums als zu laut wahrgenommen werden, sei dabei hinreichend bekannt. "Es ist eine bewiesene Tatsache, dass die überwiegende Mehrheit von unangenehm auffallender Werbung lediglich aufgrund der jeweiligen subjektiven Wahrnehmung des Zusehers als zu laut kritisiert wird. In Wirklichkeit besteht objektiv gesehen aber kein Dezibelunterschied zu den anderen Programminhalten", erläutert Nickel. Das Auftreten dieser Problematik liege unter anderem darin begründet, dass Werbung schon prinzipiell ein ganz anderes Auftreten habe als viele TV-Sendungen, die manchmal sehr leise sein könnten.

Den Vorwurf, dass einige Werbetreibende bewusst damit spekulieren würden, durch eine höhere Lautstärke die Aufmerksamkeitswirkung ihrer Werbebotschaften zu steigern, will der ZAW-Sprecher nicht gelten lassen. "Zweifelsohne gibt es heute Techniken, die es ermöglichen, einzelne Spots auch ohne Anhebung des Dezibel-Levels lauter erscheinen zu lassen. Die Werbenden sind aber sicher nicht daran interessiert, mit ihrer Werbung die Konsumenten zu vergraulen. Eine derartige Strategie wäre aus betriebswirtschaftlicher Sicht nicht gerade ratsam", so Nickel abschließend.

(Ende)
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Ansprechpartner: Markus Steiner
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