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pte20090702023 Technologie/Digitalisierung, Umwelt/Energie

Intelligente Stromzähler auf dem Vormarsch

Bis 2020 sollen 80 Prozent der Haushalte umgestellt sein


Veraltete Stromzähler sollen in den kommenden Jahren ersetzt werden (Foto: aboutpixel.de, andrmorl)
Veraltete Stromzähler sollen in den kommenden Jahren ersetzt werden (Foto: aboutpixel.de, andrmorl)

Gothenburg/Linz/Bern (pte023/02.07.2009/12:15) - Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie der Wirtschaftsberatungsgesellschaft Berg Insight http://www.berginsight.com/ befinden sich intelligente Stromzähler, so genannte Smartmeter, europaweit auf dem Vormarsch. Die Studie prognostiziert eine Wachstumsrate von durchschnittlichen 16,2 Prozent pro Jahr, womit bis 2014 in Europa 96,3 Mio. intelligente Stromzähler im Einsatz sein werden. Das Ziel, 80 Prozent der Haushalte mit intelligenten Stromzählern auszustatten, soll laut der Studie bis 2020 erreicht werden.

"Hierzulande testen wir die neue Technologie derzeit in 10.000 Haushalten", sagt Walter Czetsch vom Stromversorger Energie AG http://www.energieag.at im Gespräch mit pressetext. "Im Herbst statten wir die ersten 100.000 Kunden mit Smartmetern aus. Binnen drei Jahren werden die Stromzähler dann bei all unseren 450.000 Kunden ausgetauscht", so Czetsch. In der Schweiz werden derzeit ebenfalls Pilotnetze mit den neuen Stromzählern versehen, eine flächendeckende Durchsetzung scheitert momentan allerdings noch an den hohen Investitionskosten.

Intelligente Stromzähler senden aktuelle Stromverbrauchswerte direkt an den Stromanbieter. Dies ermöglicht Kunden einen besseren Einblick in ihren individuellen Verbrauch, wodurch auch leichter Energiesparmaßnahmen erarbeitet werden können (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/081008032/). Die Kosten für die Netzbetreiber sinken ebenfalls. Da die Verbrauchsdaten direkt vom Stromzähler an die Energiekonzerne geschickt werden, können künftig Kontrollbesuche eingespart werden.

Vorreiter beim Einsatz der neuen Technologie ist Italien, wo Smartmeter bereits seit dem Jahr 2000 eingesetzt werden. Der größte italienische Energieversorger Enel hat mittlerweile all seine 27 Mio. Kunden mit intelligenten Stromzählern versorgt. Ebenfalls weit verbreitet sind Smartmeter in Schweden. Dort hat man im Laufe dieses Jahres als erstes Land weltweit eine hundertprozentige Abdeckung durch die neue Technologie erreicht. In anderen Ländern werden die intelligenten Stromzähler hingegen noch schleppend angenommen. In den Niederlanden wurde ein parlamentarischer Beschluss, dem zufolge bis 2013 alle holländischen Haushalte mit Smartmetern ausgestattet sein sollten, zurückgenommen. Der Grund sind Bedenken im Bereich Datenschutz. Die meisten Stromzähler übermitteln die Daten per Internet an die Netzbetreiber, was Hackern eine gewisse Angriffsfläche bietet. Man arbeite jedoch bereits gemeinsam mit Siemens an Geräten, die das Stromnetz für die Datenübermittlung nutzen und keine Anbindung ans Internet brauchen, so Czetsch.

(Ende)
Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Dominik Erlinger
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