VORSCHAU
PRESSETERMINE
Badener Trabrennbahn
19.08.2018 00:00

AKTUELLES PRESSEFOTO



WETTER
Graz: sonnig
29°
Innsbruck: Gewitter
26°
Linz: wolkig
30°
Wien: heiter
31°
© wetter.net

Stadtname / PLZ

AKTIENKURSE
 
LEBEN
Mi, 05.11.2008 06:15
Meldung drucken Artikel weiterleiten
pte20081105004 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie

Stammzellenkur erübrigt Beinamputation

Alternative Methode zur Heilung von Gefäßkrankheiten

Campobasso (pte004/05.11.2008/06:15) - Ein multidisziplinäres Team aus Wissenschaftlern am Centro di Ricerca e Formazione ad Alta Tecnologia nelle Scienze Biomediche der Università Cattolica del Sacro Cuore von Campobasso http://www.cb.unicatt.it hat erfolgreich eine Stammzellentherapie an einem nach einer irreversiblen Ischämie geschädigten Bein durchgeführt. Die Stammzellen wurden aus dem Knochenmark des Patienten entnommen und unmittelbar danach in sein Blut übertragen.

"Wir wollen nicht die herkömmlichen Methoden zur Heilung von Gefäßkrankheiten ersetzen, sondern eine wirksame Alternative für diejenigen Patienten schaffen, bei denen herkömmliche Therapieversuche nach einem ischämischen Hirninfarkt nicht angesprochen haben", erklärt Gruppenleiter Francesco Alessandrini. "Stammzellen sind bisher überwiegend zur Bekämpfung von Blutkrebs oder anderen Blutkrankheiten und in wenigen Fällen bei Pathologien der Herzkranzgefässe verwendet worden. Unser Ziel ist, Blutgefässe zumindest teilweise zu reaktivieren und den Blutkreislauf wiederherzustellen."

"Der Erfolg hat uns recht gegeben", so der italienische Wissenschaftler weiter. Der Patient sei wohlauf und habe keine Schmerzen. Auch die Temperatur des behandelten Beines sei wieder normal. Der Betroffene habe sogar nach einigen Tagen begonnen, wieder ohne Hilfe zu gehen. Bei irreversiblen Ischämien sei in der Regel die Beinmaputation die unausweichliche Folge. Das Stammzellenexperiment war vom Ethikausschuss der Università Cattolica del Sacro Cuore genehmigt worden. Die Universität hatte auch die Finanzierung des Projektes übernommen.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Harald Jung
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail:
pressetext.austria
   
Wie fanden Sie diese Meldung?
Weitersagen
likes dislike Share Share |
Social Media
ETARGET

FOCUSTHEMA


SPECIALS


Werbung
middleAdvertising