ACP holt sich Verstärkung in Deutschland
Systemhaus strebt Marktführerschaft in Bayern an
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ACP kaufte im Januar 2008 das schweizer Systemhaus Paninfo (Foto: acp.com) |
Wien (pte030/10.07.2008/13:55) ACP http://www.acp.at setzt seine Expansion am deutschen Markt fort. Das österreichische Systemhaus hat heute, Donnerstag, die Übernahme des deutschen IT-Dienstleisters SWS Computersysteme http://www.swsnet.de bekannt gegeben. Damit stärkt das Unternehmen seine Position in Bayern und wird nach eigenen Angaben zu einem der führenden Systemhäuser in der Region. Die Geschäftsführung und Belegschaft von SWS soll unverändert bleiben und das Unternehmen weiterhin eigenständig geführt werden, bis Jahresende erfolgt jedoch die Umbenennung in ACP. Das Systemhaus plant weitere Akquisitionen in Deutschland.
"Unsere grundlegende Strategie ist es, erfolgreiche und profitable Systemhäuser zu kaufen. Mit SWS verstärken wir nicht nur unsere geographische Präsenz in Bayern, sondern gewinnen auch zusätzliches Know-how und Kompetenz", sagt Michael Schönrock, CEO von ACP, auf Nachfrage von pressetext. Mit SWS übernimmt ACP 50 Mitarbeiter. Das deutsche Unternehmen ist Anbieter von IT-Services für den Mittelstand und deckt unter anderem die Bereiche Virtualisierung, IP-Telefonie, Storage oder Security ab. 2007 setzte SWS insgesamt 10,5 Mio. Euro um, in diesem Jahr sollen es zwölf Mio. sein. ACP setzte im abgeschlossenen Geschäftsjahr nach vorläufigen Zahlen 320 Mio. Euro um (plus zwölf Prozent).
In Bayern will ACP zur Nummer eins am Markt aufsteigen, schrittweise soll zudem die Position am gesamten deutschen Markt verbessert werden. Prinzipiell wird die internationale Expansionsstrategie sowohl über Zukäufe als auch über Neugründungen umgesetzt, so Schönrock. Neben Österreich und Deutschland ist ACP seit Jänner 2008 auch in der Schweiz vertreten, vergangenen Oktober erfolgte die Expansion nach Rumänien.
Mittelfristig ist zudem ein Börsengang des Unternehmens geplant. Aus heutiger Sicht soll das Unternehmen in zwei Jahren für diesen Schritt bereit sein, wie ACP-Mitgründer und Aufsichtsratmitglied Stefan Czizy im März gegenüber dem Wirtschaftsblatt ankündigte. Schon 2006 stieg der Private-Equity-Investor Capvis bei ACP ein, der den langfristig geplanten Gang an die Börse begleitet.
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