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pte20080211002 Unternehmen/Wirtschaft, Technologie/Digitalisierung

Virtuelles Interview als Bewerbungsgespräch

Aussagekraft über Jobanwärter darf angezweifelt werden


Handshakes sind im Bewerbungsgespräch 2.0 nur noch digital (Foto: pixelio.de)
Handshakes sind im Bewerbungsgespräch 2.0 nur noch digital (Foto: pixelio.de)

New York (pte002/11.02.2008/06:10) - Die Wirtschafts- und Arbeitswelt hat längst im Web 2.0 Einzug gehalten. So häufen sich die Meldungen, dass Personalabteilungen in Social Networks Nachforschungen über Jobanwärter anstellen. Eine neue Entwicklung ist jedoch, dass sogar offizielle Bewerbungsgespräche nun vereinzelt schon in virtuellen Welten, so genannten Multi-User Virtual Environments (MUVEs) durchgeführt werden. Im MUVE Second Life wurden auch schon mehrere Jobmessen abgehalten. Die weltweit agierende Werbeagentur TMP Worldwide Advertising & Communications veranstaltete im letzten Jahr bereits zwei dieser Events. Vertreten waren dort unter anderem Unternehmen wie Hewlett-Packard, Microsoft oder Verizon Communications, berichtet die New York Times.

Jobinterviews in Second Life können auf den ersten Blick recht unkonventionell erscheinen, da die Avatare oft sehr fantasievoll gestaltet sind. So kann es passieren, dass der Personalchef ein Supermankostüm statt einem Anzug trägt und zum vereinbarten Treffpunkt, beispielsweise einem virtuellen Strand, geflogen kommt. Wie viele Unternehmen, die in Second Life vertreten sind, die virtuelle Welt auch zur Auswahl von Mitarbeitern verwenden, ist nicht bekannt. Linden Lab, die Betreiber von Second Life, sprechen jedoch von einem exponentiellen Anstieg seit 2003.

Die virtuellen Bewerbungsgespräche in Second Life erinnern jedoch eher an Instant-Messaging-Chats mit Freunden als an formelle Interviews. Die Kommunikation funktioniert durch Chat-Fenster, in denen nicht auf Groß- und Kleinschreibung geachtet wird und Smileys genau so oft verwendet werden, wie in informellen Gesprächen. Während diesen schriftlichen Unterhaltungen sind die Avatare mehr oder weniger nutzlos. Nicht selten schlafen diese während den Chat-Unterhaltungen auch ein, weil ihnen nicht genügend Beachtung geschenkt wird. Linden Lab verwendet das Second-Life-Interview als Teil des Rekrutierungsverfahrens neben Telefon- und Face-to-Face-Gesprächen. Denn als alleiniges Kriterium ist ein virtuelles Bewerbungsgespräch, das im Endeffekt nicht mehr als ein erweiterter Chat ist, nur sehr begrenzt aussagekräftig.

(Ende)
Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Kristina Sam
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