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pte20071210015 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie

Insulin der Zukunft verspricht weniger Nebenwirkungen

GlucoMetrix senkt Kosten mit neuartiger Produktionstechnologie

Insulin der Zukunft mit geringen Nebenwirkungen (Foto: pixelio.de)
Insulin der Zukunft mit geringen Nebenwirkungen (Foto: pixelio.de)

Ruhpolding (pte015/10.12.2007/12:25) - Die GlucoMetrix AG http://glucometrix.de hat eine neuartige Technologie zur Insulin-Erzeugung entwickelt. "Bei der Insulin-Produktion nach der GlucoMetrix-Methode sind die Auflösung von Protein-Aggregaten und ein chemisches Refolding nicht mehr nötig. Dadurch wird der Wirkungsgrad des Produktionsprozesses von 40 auf etwa 70 Prozent erhöht. Gleichzeitig sinken die Produktionskosten gegenüber herkömmlichen Herstellungsmethoden um bis zu 50 Prozent", so Peter Paul Schikora, Vorstand der GlucoMetrix AG.

Das Insulin der Zukunft werde weniger Insulin-Isoformen enthalten als das herkömmliche Insulin, welches in vitro - also im Blut - bei chemischer Faltung produziert wird. "Dadurch steigert es die Lebensqualität vor allem von jenen Diabetikern, die bisher bei Insulintherapien mit Nebenwirkungen zu kämpfen hatten. Übelkeit und Magenschmerzen werden auf ein Minimum begrenzt", erläutert die GlucoMetrix-Projektleiterin Sophia Ponomarenko. Daher eigne sich der GlucoMetrix-Grundstoff besonders für den Einsatz bei Kindern. Das neue Insulin sei darüber hinaus resistenter und stabiler gegenüber proteolytischen Enzymen der Wirtzellen.

Das für den menschlichen Körper erforderliche Insulin ist ein mit rekombinanter DNS(rDNA)-Technik hergestelltes Arzneimittel. Es ist dem natürlichen, in der Bauchspeicheldrüse produzierten Insulin nachempfunden. Bei der herkömmlichen Produktion wird das Insulin rDNA synthetisiert und in bakterielle oder Hefepilz-Zellen transportiert, sodass diese gentechnisch veränderten Bakterien oder Hefepilze das Humaninsulin produzieren können. Das bei diesem Prozess entstandene Protein benötigt die richtige dreidimensionale Struktur. Dazu ist eine Faltung der Hormonmoleküle nötig, die wiederum Voraussetzung für die fehlerfreie Funktion des Proteins ist. Bei dieser Methode müssen im Nachgang noch eine Auflösung und ein Refolding der entstandenen Kristalle erfolgen, um am Ende das eigentliche Insulin zu bekommen. Diese beiden Prozesse, die auch Teil der Proteinreinigung sind, machen die Insulinherstellung bislang teuer: Sie verschlingen bis zu 90 Prozent der Produktionskosten. Gleichzeitig wird nur ein Wirkungsgrad von rund 40 Prozent erzielt, denn etwa 60 Prozent der Insulinsubstanz geht auf diesem Weg verloren.

(Ende)
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