Gemeinden spüren Mangel an Computerexperten
Studie von Mummert + Partner analysiert Wettbewerbsnachteile der Kommunen
Hamburg (pte009/04.01.2001/11:12) Der Mangel an Computerexperten trifft auch die Kommunen. Wie aus einer Studie der Mummert + Partner Unternehmensberatung http://www.mummert.de/ hervorgeht, seien die benötigten Spezialisten Mangelware. "Die Gemeinden zahlen zu wenig und verlieren den Wettbewerb mit der freien Wirtschaft um IT-Fachleute", erklärte Uwe Tepp, Vorstand der Mummert + Partner Unternehmensberatung in diesem Zusammenhang.
In der freien Wirtschaft lägen das Einstiegsgehalt eines IT-Spezialisten zwischen 70.000 und 90.000 DM im Jahr. Im öffentlichen Dienst werde dagegen der Computerfachmann mit rund 50.000 bis 70.000 DM im Jahr deutlich geringer bezahlt. Die Folge: Immer weniger IT-Fachleute entscheiden sich für die Tätigkeit im öffentlichen Dienst.
Ähnlich wie in den USA stehe aber auch für Deutschland eine Entwicklung in Richtung E-Government, dem elektronischen Bürgerservice, auf der Tagesordnung. Die Anzahl der Privatisierungen von Teilbereichen in der Verwaltung habe in den letzten fünf Jahren stark zugenommen. 88 Prozent der Gemeinden, so geht aus der Studie hervor, hätten Ausgliederungen vorgenommen mit steigender Tendenz. Ohne die geeigneten IT-Spezialisten sei die Vernetzung der Computersysteme der Städte im Sinne von Bürgerservice nicht leistbar.
(Ende)| Aussender: | pressetext.deutschland |
| Ansprechpartner: | Ursula Pohland |
| Tel.: | 0049/30 726298 470 |
| E-Mail: | pohland@pressetext.com |
| Website: | pressetext.de/ |

