pte20001222003 in Leben

Riechtest diagnostiziert frühzeitig Parkinson

"Sniffin' Sticks" als Mittel zur Parkinson-Diagnose eingesetzt


Erlangen-Nürnberg (pte003/22.12.2000/09:20) Weit verbreitete neurologische Erkrankungen wie Morbus Parkinson oder Alzheimer können einer neuen Studie des Instituts für Klinische Pharmakologie und Klinische Toxikologie der Universität Erlangen http://www.uni-erlangen.de/docs/FAU/fakultaet/med/kle/ekpt/ zufolge mit Riechtests möglicherweise früher als bisher diagnostiziert werden. http://idw.tu-clausthal.de/public/zeige_pm.html?pmid=28584 Duftnoten auf "Sniffin' Sticks" oder Riechstäbchen können von Parkinson-Patienten deutlich schlechter wahrgenommen werden als von gesunden Personen.

Wenn auffällige Anzeichen wie heftiges Zittern oder Muskelstarre sich bemerkbar machen, ist die Parkinsonsche Krankheit oft schon in eine fortgeschrittene Phase eingetreten. Riechstörungen dagegen treten frühzeitig auf und sind eines der häufigsten Symptome für das Parkinsonsyndrom. Bisher fehlte aber ein praktikables Testverfahren für den Schwund des Geruchssinns. Der vom Erlanger Pharmakologen Gerd Kobal entwickelte Erlanger Riechtest (ERT) soll Monate oder sogar Jahre früher als herkömmliche Diagnosemethoden Hinweise auf eine entsprechende Erkrankung geben.

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