Dufte Frauen, muffelnde Männer
Unterschiedliche Partner-Strategien beobachtet
Wien (pte) (pte003/15.11.1997/18:31) Schöne Frauen duften auch verlockend - ganz im Gegensatz zu gutaussehenden Männern, ist in Kosmos online nachzulesen. Dies jedenfalls behaupten Anja Rikowski und Karl Grammer vom Institut für Stadtökologie in Wien. In ihrer jüngsten Arbeit ließen sie zunächst 22 Männer die Attraktivität von 17 Frauengesichtern beurteilen. Dann baten die Wissenschaftler eine weitere Gruppe von Männern um ihre Einschätzung - dieses Mal aber ausschließlich anhand des Geruchs eines T-Shirts, das die Frauen zuvor drei Nächte lang getragen hatten.
Ergebnis: Den als besonders attraktiv empfundenen Frauen wurde auch der erotischste Duft zugesprochen. Damit bestätigt die Studie frühere Untersuchungen, nach denen der Geruch eine wichtige Rolle bei der Partnerwahl spielt. Ganz anders fiel das Ergebnis aus, als Frauen dasselbe Experiment durchführten: Je attraktiver ein männliches Gesicht eingestuft wurde, um so weniger anziehend wirkte der Körpergeruch seines Besitzers. Für Anja Rikowski weisen diese Resultate auf Unterschiede in der Partnerwahl-Strategie von Mann und Frau hin.
* Vitamine gegen Krebs *
Die Vitamine A und C spielen bei der Krebsvorbeugung eine maßgebliche Rolle. Das ist die wichtigste Erkenntnis der Fachtagung "Ernährung und Krebsprävention" an der Universität Jena, die von Deutschen Gesellschaft für Ernährung veranstaltet wurde. "Vitamin A und seine Metabolite tragen dazu bei, daß bestimmte Gene mehr oder weniger stark ,abgelesen' werden", führte Tagungsleiter Prof. Dr. Gerhard Jahreis aus. Dadurch würden für die Krebsentstehung verantwortliche Prozesse unterbunden. Eine Vitamin-C-arme Ernährung sei dagegen neben dem Bakterium Helicobacter pylori die wichtigste Ursache für Magenkrebs.
Eine Schlüsselrolle bei der Dickdarmkrebs-Prävention spielten offensichtlich die Ballaststoffe. "Sie bringen das Beta-Carotin besser an die Darmzelle und tragen zur Buttersäurebildung im Darm als einem weiteren krebshemmenden Faktor bei", erläutert der Jenaer Ernährungswissenschaftler. Für die Prävention wünscht sich Jahreis eine gemüse- und obstreicherer Ernährung. In den USA arbeiten so etwa Handel und Kommunen zusammen, um für Obst und Gemüse zu werben. Die Konsumenten werden in Supermärkten über ernährungsbedingte Krebsrisiken aufgeklärt. (dge)
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