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pte20110125026 Tourismus/Reisen, Medien/Kommunikation

Protest gegen Schwulen-Sager lässt Niki Lauda kalt

Werbepartner ING-Diba: "Persönliche Meinung wird nicht kommentiert"


Niki Lauda: Heftiger Protest gegen seine Schwulen-Sager (Foto: flyniki)
Niki Lauda: Heftiger Protest gegen seine Schwulen-Sager (Foto: flyniki)

Wien (pte026/25.01.2011/13:30) - Nach den homophoben Aussagen von Niki Lauda hat sich in den vergangenen Stunden auf Facebook ein wahrer Proteststurm entwickelt. Die Unternehmensrepräsentanz im sozialen Netzwerk http://www.facebook.com/flyniki wird derzeit von unzähligen Protestkommentaren überhäuft. Mittlerweile haben sich auch eigene Facebook-Gruppen gebildet, die Lauda scharf kritisieren. Den flyniki-Chef lässt die Kritik jedoch kalt.

In einem Zeitungsinterview hat sich Lauda mit heftiger Kritik darüber geäußert, dass der österreichische Entertainer Alfons Haider in der ORF-Sendung "Dancing Stars" mit einem männlichen Tanzpartner antreten wird. Lauda sprach von "quotengeiler Schwulen-Nummer". Er forderte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz dazu auf, dass dieser die "schwule Tanz-Nummer stoppt - und dass man dem PR-geilen Alfons Haider nicht gestattet, im öffentlich-rechtlichen ORF eine schwule Show abzuziehen".

flyniki ignoriert Kritik: "Persönliche Meinung"

"Nach Rücksprache mit Herrn Lauda werden wir die Fragen nicht beantworten, da es sich hier um eine persönliche Meinung handelt", sagt flyniki-Pressesprecherin Milene Platzer auf die Anfrage von pressetext, wie flyniki auf die kritischen Postings reagieren wird.

Immerhin kündigte Platzer an, dass in Kürze auf der offiziellen Facebook-Seite von flyniki ein Diskussions-Forum zu diesem Thema eingerichtet wird. Offizielle Statements von flyniki werden hier jedoch nicht zu lesen sein. "Hier können die facebook-User untereinander diskutieren", so Platzer.

PR-Experten warnen jedoch davor, kritische (Kunden-)Postings zu ignorieren. Immer wieder haben Fälle in der Vergangenheit gezeigt, dass man der Community auf Augenhöhe begegnen und Kritik ernstnehmen soll.

Eine aktuelle Umfrage des Portals GGG.at http://www.ggg.at zeigt zudem, dass die Kritik auch Auswirkungen auf das Kundenverhalten haben könnte. Laut dieser Umfrage (25. 1., Stand, 12:36 Uhr) wollen 57 Prozent der Befragten künftig auf Flüge mit flyniki verzichten, 27 Prozent wollen es sich zumindest zwei Mal überlegen, ob sie künftig einen Flug mit flyniki buchen.

ING-DiBa: "Keine Aussagen zu privaten Einstellungen"

Nüchtern reagiert auch Finanzdienstleister Ing-Diba, für den Niki Lauda seit einigen Monaten in einer Werbekampagne wirbt. Zwar betont das Unternehmen auf Anfrage von pressetext, dass "eine offene Unternehmenskultur mit unterschiedlichen Meinungen und Handlungsweisen selbstverständlich ist".

Für ING-DiBa gibt es jedoch derzeit keinen Grund, das Engagement zu überdenken. "Das erschienene Interview mit Niki Lauda spiegelt seine persönliche Meinung wieder. Die ING-DiBa wird keine Aussagen treffen, die sich auf seine privaten Einstellungen beziehen", meint ING-DiBA PR-Verantwortliche Magdalena Racieski gegenüber pressetext.

(Ende)
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Ansprechpartner: Michael Fiala
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