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pte20101019020 Handel/Dienstleistungen, Unternehmen/Wirtschaft

Seltene Metalle: China dreht Industrie den Hahn zu

2011 Kürzung der Exportquote um bis zu 30 Prozent


Gallium: Hightech-Branchen gegen Chinas Export-Begrenzungen (Foto: pixelio.de, Klaus Bouda)
Gallium: Hightech-Branchen gegen Chinas Export-Begrenzungen (Foto: pixelio.de, Klaus Bouda)

Hong Kong/ New York (pte020/19.10.2010/11:00) - Die aufstrebende Wirtschaftsmacht China will den Export seltener Erden künftig deutlich begrenzen. Zum Entsetzen hochindustrialisierter Hersteller strebt die Volksrepublik 2011 danach, die Quoten für eine Gruppe von 17 Rohstoffen um bis zu 30 Prozent zu reduzieren. Wie China Daily heute, Dienstag, berichtet, geraten durch diese Maßnahme vor allem die Produzenten von PCs, DVD-Playern, Windturbinen und Hybrid-Akkus enorm unter Druck.

Große Belastungsprobe

"Die immense Abhängigkeit von China in Hinblick auf seltene Erden ist besonders für die deutsche Hightech-Industrie ein generelles Problem", sagt ein Branchenanalyst im Gespräch mit pressetext. Regulierender Handlungsbedarf besteht außerdem vor dem Hintergrund des chinesischen Rohstoffnationalismus mit seinen rund 450 Exportbeschränkungen für gerade einmal 400 Rohstoffe. "Dies wird künftig eine ernste Belastungsprobe", so der Fachmann.

Die Ängste der rohstoffabhängigen Industrienationen sind nicht unbegründet. Denn China kontrolliert mit 97 Prozent den Markt für seltene Erden. Die aktuelle Ankündigung kommt allerdings nicht überraschend. Seit 2005 hat die Volksrepublik Exportquoten immer weiter gesenkt. 2010 wurden diese gegenüber 2009 um 40 Prozent reduziert. Kaum verwunderlich also, wenn auch die deutsche Wirtschaft eine Knappheit an Technologiemetallen befürchtet.

Verzerrter Wettbewerb erwartet

Diese Ängste bestätigen sich in einer von Salzgitter http://www.salzgitter-ag.de erst jüngst vorgestellten Untersuchung. Danach rechnen mehr als die Hälfte der befragten 100 Firmen der metallverarbeitenden Industrie bei bestimmten Rohstoffen mit drastischen Teuerungen, die in der Folge zu empfindlichen Kostensteigerungen führen könnten. So erwartet fast ein Drittel der Befragten CEOs eine Gefährdung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

Bereits Mitte Juni dieses Jahres hatten Unternehmen wie der österreichische Hersteller von Feuerfestprodukten RHI http://www.rhi.at auf die prekäre Lage hingewiesen und langfristig Wettbewerbsverzerrungen befürchtet. Der Konzern nimmt auch die Politik auf EU-Ebene in die Verantwortung. Die EU-Rohstoffinitiative ist wichtig, da bis zu 90 Prozent der Rohstoffe importiert werden (pressetext berichtete: http://www.pressetext.com/news/100615019/).

(Ende)
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