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pte20081201004 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Natürliche Waffe gegen Alzheimer entdeckt

Farbstoff aus Wildpflanze kann Plaques-Bildung verhindern


Pisa (pte004/01.12.2008/06:15) - Italienische Wissenschaftler haben ein natürliches Mittel gegen die Entstehung von Alzheimer entdeckt. Der aus der Wildpflanze "Hypericum perforatum" extrahierte Farbstoff Hyperizin kann die Anhäufung von Beta-Amyloiden und damit die Bildung der gefürchteten Plaques verhindern, berichten Forscher des Istituto di Biofisica http://www.pi.ibf.cnr.it .

Der Labortest wurde mit Hilfe optischer Spektroskopiemethoden durchgeführt. "Kennzeichen bei der Entstehung von Alzheimer sind die Bildung und Akkumulation von Proteinfragmenten in Form von hochstabilen und unauflöslichen Amyloidfibrillen", bestätigen die zum Institut gehörenden Wissenschaftler Antonella Sgarbossa und Francesco Lenci. "Lange Zeit über glaubte man, dass diese in erster Linie für das Entstehen der gefürchteten Alterskrankheit verantwortlich sind." Heute neige die Forschung dazu, die Ursache auf kleinere, im anfänglichen und mittleren Stadium der Fibrillenentwicklung entstehende Oligomere zurückzuführen.

Diese löslichen und instabilen "präfibrillären" Oligomere tendierten dazu, mit Makromolekülen und Zellstrukturen im menschlichen Gehirn zu interagieren und dadurch die gefürchtete Nervenschädigung hervorzurufen. Zahlreiche Arbeiten anderer Forscher hätten gezeigt, dass beispielsweise in Rotwein und grünem Tee in hoher Konzentration vorkommende natürliche Polyphänole auf Grund ihrer chemischen und physikalischen Eigenschaften solche Vorgänge unterbinden können.

"Die Besonderheit des Hyperizin hingegen besteht darin, dass es wie eine fluoreszierende Sonde wirkt", so die italienischen Wissenschaftler weiter. Tatsächlich sei die darin enthaltene Substanz in der Lage, nicht nur die Bildung von Fibrillen, sondern auch die von präfibrilären Oligomeren zu unterbinden und dies mit Fluoreszenzstrahlen zu signalisieren.

Damit biete sich die Möglichkeit der Bereitstellung eines Verfahrens zur Früherkennung und Frühbekämpfung von Alzheimer, ohne auf Versuche an Lebendtieren zurückgreifen zu müssen. Die Einzelheiten der Untersuchung sind in der internationalen Fachzeitschrift "FEBS Letters" veröffentlicht.

(Ende)
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