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pte20081129003 Forschung/Entwicklung, Auto/Verkehr

Bremsbeläge aus biologisch abbaubarem Material

"Ecobrake" für Schienenfahrzeuge ist wartungsfrei und umweltfreundlich


Bremsen können künftig aus biologisch abbaubarem Material bestehen (Foto: pixelio.de/Harry Hautumm)
Bremsen können künftig aus biologisch abbaubarem Material bestehen (Foto: pixelio.de/Harry Hautumm)

Neapel (pte003/29.11.2008/06:10) - Die auf Bremstechnik spezialisierte Italian Brakes http://www.italianbrakes.com hat einen aus biologisch abbaubaren Materialien gefertigten Bremsbelag für Hochgeschwindigkeitszüge vorgestellt. Mit den Modellen K und LI der Baureihe "Ecobrake" will sich das Unternehmen einen Stammplatz bei allen namhaften Schienenfahrzeugherstellern und Bahngesellschaften sichern. "Unser ökologischer Bremsbelag kommt ohne Asbest aus", bestätigt Generaldirektor Giuseppe de Martino. "Er ist leichter, geräuschärmer und langlebiger als die herkömmlichen Bremsbeläge". Mit einer Lebensdauer von mehr als 100.000 Kilometern halte er fünf Mal so lang. Dabei sei er mit einem Stückpreis von 40 Euro auch nur halb so teuer. Außerdem kämen die Modelle K und LI ohne Wartung aus.

Das zusammen mit der staatlichen Bahngesellschaft Trenitalia entwickelte System ist von der Deutschen Bahn bei Geschwindigkeiten bis 300 Stundenkilometern und Betriebstemperaturen von 900 Grad Celsius erfolgreich getestet worden. "In die Entwicklung des innovativen Belages haben wir 3,5 Mio. Euro gesteckt", so de Martino weiter. Das Marktvolumen für Bremsbeläge in Europa liege bei 500 Mio. Euro. "Davon wollen wir mindestens ein Fünftel erobern." Bremsbeläge der Italian Brakes sind auch in den U-Bahnen der wichtigsten italienischen Großstädte im Einsatz. Das System hat die Zertifizierung nach UNI EN ISO 9001 erhalten. Als nächstes Ziel steht eine Zulassung durch die "Union Internationale des Chemins de Fer" ins Haus.

Italian Brakes ist 1990 von einer lokalen Unternehmergruppe zusammen mit der staatlichen Iritech gegründet worden. Die Grundideen für Technologie und Know-how stammen aus dem Jahre 1972. Zur festen Kundschaft gehören auch die Schienenfahrzeughersteller Ansaldo Breda und Bombardier. Die Italiener, deren Produkte mittlerweile in allen italienischen Schnell- und Intercityzügen zu finden sind, sind zudem Marktführer in Spanien und Österreich. "Falls wir unser Marktpotential voll nutzen, könnte die Beschäftigtenzahl ohne weiteres auf 150 verdreifacht werden", so de Martino abschließend.

(Ende)
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