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pte20080219016 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Herpesvirus löst Bluthochdruck in der Schwangerschaft aus

Zehn Prozent der erstgebärenden Frauen leiden an Hypertonie


Blutproben geben Aufschluss über Herpesviren (Foto: adelaide.edu.au)
Blutproben geben Aufschluss über Herpesviren (Foto: adelaide.edu.au)

Adelaide (pte016/19.02.2008/11:00) - Forscher des Adelaide's Women's & Children's Hospital und der Universität Adelaide http://www.adelaide.edu.au in Australien haben in Rahmen einer Untersuchung erstmals schwangerschaftsbedingten Bluthochdruck mit viralen Infekten in Verbindung gebracht. Eine entscheidende Rolle nehmen dabei Herpesviren ein, die als Auslöser für Hypertonie während Schwangerschaften gelten.

Die Wissenschaftler untersuchten in einem Zeitraum von zehn Jahren 1.326 Neugeborene, von denen Blutproben entnommen wurden. Anhand dieser Proben wurde bei über 400 Babys zerebrale Kinderlähmungen diagnostiziert. "Unsere Ergebnisse sind zwar hochinteressant, dennoch sind weitere Studien vonnöten. Die Zusammenhänge von viralen Belastungen und genetischen Prädispositionen wie Bluthochdruck, Frühgeburten oder einer zerebralen Kinderlähmung in der Familie müssen geklärt werden", sagt Studienleiter Alastair MacLennan. Bereits zehn Prozent der Frauen, die zum ersten Mal gebären, leiden an schwangerschaftsbedingtem Bluthochdruck.

Wenn Hypertonie während der Schwangerschaft nicht behandelt wird, kann dies zu unkontrollierten epileptischen Anfällen von Eklampsie (schwangerschaftsbedingte Erkrankungen, die im letzten Schwangerschaftsdrittel, während der Geburt oder in den ersten paar Wochen danach auftreten können) führen. Diese Anfälle können zum Tod des Babys, aber auch der Mutter führen. Anfälle für Eklampsie sind besonders in Entwicklungsländern häufig und mit ein Grund für die hohe Müttersterblichkeit.

Die Untersuchung konnte zudem eine Verbindung von angeborenen Genmutationen und veränderten Entzündungsproteinen nachweisen, die zu Dysfunktionen oder Blutgefäßverengungen der Plazenta sowie des Gehirns von Ungeborenen führen. "Wir beginnen erst jetzt die Wichtigkeit von Viren und genetischen Prädispositionen für Schwangere und Neugeborene zu erkennen", meint der Virologe Paul Goldwater.

(Ende)
Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Sandra Haas
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