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pte20080129023 Technologie/Digitalisierung, Produkte/Innovationen

WLAN: Siemens löst Energieversorgungs-Problem

HiPath-Wireless-Lösung für Standard 802.11n angekündigt


WLAN 802.11n: Stromversorgung gelöst (Foto: pixelio.de)
WLAN 802.11n: Stromversorgung gelöst (Foto: pixelio.de)

München/Berlin (pte023/29.01.2008/13:25) - Der Standard 802.11n für Wireless LAN (WLAN) ist zwar noch nicht finalisiert, doch das bremst die Hersteller nicht. Immer mehr Geräte, die den vorliegenden Spezifikations-Entwurf 802.11n Draft 2.0 unterstützen, kommen auf den Markt. So hat Siemens eine HiPath-Wireless-Lösung angekündigt. "Wir sind davon überzeugt, dass etwaige Änderungen im finalen Standard nur softwareseitig sein werden", erklärt Marcus Birkl, Leiter Vertrieb für HiPath Wireless bei Siemens Enterprise Communications, auf Nachfrage von pressetext.

Aufgrund der Erwartung, dass die Hardware unverändert bleiben kann, lohnen sich schon jetzt entsprechende Umsetzungen. An der angekündigten HiPath-WLAN-Lösung ist dabei besonders beachtenswert, dass Siemens angibt, für die Access Points das Problem der Stromversorgung durch Power-over-Ethernet (PoE) für 802.11n gelöst zu haben. Aktuelle 802.11n-WLAN-Access-Points benötigen etwa 18-20 Watt Leistung, der gängige PoE-Standard 802.3af zur Stromversorgung bietet aber nur knapp 13 Watt effektiv nutzbare Leistung. "Wir haben einen entsprechenden Mehrwert in die Entwicklung gesteckt, um mit dem Leistungsbedarf unter diese rund 13 Watt zu kommen", gibt Marcus Birkl an. Im Gegensatz zu anderen Lösungen wäre weder die Funktionalität eingeschränkt, noch müssten mehrere PoE-Ports genutzt werden.

Ein zweiter Grund, weshalb Siemens schon jetzt auf 802.11n setzt, ist wie Birkl bestätigt der Mitbewerb. Dieser setzt ebenfalls immer intensiver auf den noch nicht finalisierten Standard. So kündigte etwa der Netwerkspezialist Netgear heute, Dienstag, an, auf der CeBIT 2008 mit Next Gen Wireless-N eine 802.11n-Produktfamilie für drahtlose Heimnetzwerke vorzustellen. Ebenfalls heute hat AVM den Verkaufsstart des FRITZ!WLAN USB Stick N verkündet. An einen USB-port eines Computers oder Laptops angesteckt, ermöglicht er eine WLAN-Verbindung aufzubauen. Dabei wird neben den älteren Standards 802.11g, b und a auch der Standard 802.11n Draft 2.0 unterstützt.

Der WLAN-Standard 802.11n liegt seit März 2007 im Draft 2.0 vor, derzeit ist beim Institute of Electrical and Electronics Engineers der Draft 3.0 in Arbeit. Die Finalisierung der Spezifikationen wird für Mitte 2009 erwartet. Die PoE-Stromversorgung könnte bis dahin deutlich einfacher werden, mit 802.3at ist ein PoE-Standard in Arbeit, der bis zu 56 Watt pro Port bietet.

(Ende)
Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Thomas Pichler
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