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pte20061201003 Medien/Kommunikation, Technologie/Digitalisierung

Electronic Arts scheffelt Geld mit In-Game-Werbung

Need for Speed soll Weihnachtsgeschäft pushen


Redwood City (pte003/01.12.2006/06:15) - Der Videospielhersteller Electronic Arts (EA) http://www.ea.com setzt im diesjährigen Weihnachtsgeschäft auf dynamische In-Game-Werbung. Die neueste Version des Spiel-Erfolgs Need for Speed beinhaltet Werbeschaltungen, die aktiviert werden, sobald Konsole oder Computer eine Verbindung zum Internet haben. Bislang war In-Game-Werbung meist als statische Reklame in Games vertreten. "Werbebanner in Rennspielen zum Beispiel sind schon lang weit verbreitet, dynamische In-Game-Ads wie in Need for Speed stehen aber erst am Anfang ihrer Entwicklung", erklärt Martin Lorber, Pressesprecher von EA Deutschland, gegenüber pressetext.

Allein durch Need for Speed erhofft sich EA nun Werbeeinnahmen zwischen vier und fünf Mio. Dollar in der Weihnachtssaison. Etwas mehr als 50 Prozent der prognostizierten Werbegelder sollen von der klassischen, statischen Reklame kommen und der Rest bereits von den dynamischen Werbeschaltungen. "In Zukunft wird sich die dynamische In-Game-Werbung stark weiterentwickeln", so Lorber. Die gesamte Spielbranche hat mittlerweile ihr Augenmerk darauf gerichtet und das Potenzial erkannt. Denn verschiedene Studien haben gezeigt, dass die wichtige Zielgruppe der männlichen User zwischen 18 und 34 Jahren mehr Zeit mit Videogames verbringt als mit traditionellen Medien.

Es gibt aber auch viele Kritiker dieses neuen Werbetrends. Noch ist nämlich unklar, wie die User auf verstärkte In-Game-Werbung reagieren werden. Wer bereits stattliche Summen in den Kauf von Spielen investiert hat, dürfte wenig erfreut sein, sich dann auch noch mit Werbung konfrontiert zu sehen. Lorber beruhigt: "Solange die Werbung zum Game passt und authentisch bleibt, haben die Nutzer nichts dagegen." Auf keinen Fall aber dürfe es Werbeunterbrechungen während des Spielens geben, das würde niemand akzeptieren.

In-Game-Werbung sei für alle Branchen interessant, meint Lorber im pressetext-Gespräch. "Es gibt nicht eine spezielle Gruppe, die besonders stark vertreten ist. Auch hier gilt nur, dass die Werbung zum Spiel passen muss." Bei bestimmten Game-Genres könnte es dennoch schwierig werden. Mittelalterliche Spiele zum Beispiel wären durch plötzlich auftauchende Werbesymbole in ihrem Erscheinungsbild empfindlich gestört.

(Ende)
Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Claudia Zettel
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