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pte20060923010 Umwelt/Energie, Unternehmen/Wirtschaft

Investoren machen Milliarden für erneuerbare Energien locker

Analyst: Thema lässt sich gut verkaufen


(Foto: cleantech.com)
(Foto: cleantech.com)

New York (pte010/23.09.2006/13:45) - Auch in den USA haben Großinvestoren das Potenzial von erneuerbaren Energien für sich entdeckt. So hat das Investor Network on Climate Risk (INCR) http://www.incr.com - ein Zusammenschluss institutioneller Anleger wie Pensionsfonds - in den vergangenen 18 Monaten rund eine Mrd. Dollar in so genannte saubere Technologien investiert. Dabei orten die Investoren neben sozialen Gründen zunehmend auch finanzielle Anreize für ihr Engagement, berichtet Cnet.

"Investoren schauen nicht nur nach guten Ideen, sondern auch nach soliden Erträgen", zitiert Cnet den Chairman der Investororganisation Cleantech Venture Network http://cleantech.com , Nicholas Parker. Aktuelle Daten würden zeigen, dass saubere Technologien mittlerweile mit anderen Technologie-Bereichen vergleichbar seien, so Parker, der auch für die kommenden Jahre gute Erträge für Investoren in Aussicht stellt.

Allerdings haben Experten auch eine Reihe von Stolpersteinen für die sauberen Technologien ausgemacht. So fehle es an einer führenden Rolle der US-Regierung, die Entwicklung in diesem Bereich anzuheizen, meint Mindy Lubber, Präsidentin der US-Organisation Ceres http://www.ceres.org , in der sich Umweltschützer und institutionelle Investoren zusammen getan haben. Darüber hinaus sei der Sektor von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängig. So habe der hohe Stahlpreis einen negativen Einfluss auf die Produktion von Windturbinen.

Die Investoren scheinen die Risiken jedenfalls nicht zu beunruhigen. Nach Prognosen von Cleantech Venture Network sollen zwischen 2006 und 2009 allein in Nordamerika bis zu zehn Mrd. Dollar in saubere Technologien fließen. Weltweit summieren sich die Investitionen in Bereichen wie Erneuerbare Energien, Biokraftstoffe oder die Wasserreinigung demnach auf 17 Mrd. Dollar. In den Jahren 2003 bis 2006 hatten Finanzinvestoren dagegen gerade 6,4 Mrd. Dollar in entsprechende Projekte gepumpt.

"Das Thema erneuerbare Energien lässt sich gut verkaufen", meint auch Erste-Bank-Analyst Christoph Schultes im Gespräch mit pressetext. Investitionen etwa in Fonds oder Aktien in dem Sektor seien aber gut abzuwägen, warnt der Experte. "Es ist nicht garantiert, dass die so genannten Nachhaltigkeitsfonds stärker wachsen, nur weil sie zukunftsträchtig sind", so Schultes. Darüber hinaus sei bei vielen Werten schon einiges vorweggenommen worden. Die Branche sei für Investoren aber sicher eine Alternative, gerade bei steigenden Preisen für primäre Energieträger.

Soziale Gründe sind dem Analysten zufolge allerdings kaum der Hauptantrieb für ein Engagement im Bereich erneuerbare Energien. "Die meisten Investoren interessieren sich vor allem für eine gute Performance", meint Schultes. Nachhaltigkeitsfonds, die auf soziales oder ethisches Engagement setzen, würden allerdings vor allem bei Kleinanlegern auf Interesse stoßen, so der Experte abschließend gegenüber pressetext.

(Ende)
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