pte20081016028 in Business
"Zeitungen müssen sich im Web mehr trauen"
Ex-Washington-Post-CEO sieht düstere Zukunft der Branche
Amsterdam (pte028/16.10.2008/13:55)
"Zeitungen müssen so experimentierfreudig wie möglich sein, wenn es darum geht, die eigene Zukunft im Internet zu sichern." Mit diesen Worten appellierte Caroline Little, ehemalige Geschäftsführerin des Online-Arms der US-Zeitung Washington Post, gestern, Mittwoch, auf der World Association of Newspapers Digital Publishing Conference http://www.wan-press.org/digital2008 an die versammelte internationale Zeitungsbranche. Wie der Guardian berichtet, zeichnete Little ein eher pessimistisches Bild in Bezug auf die gegenwärtige Situation und künftige Entwicklung der Branche. Die Zeitungsindustrie werde von einer "noch nie dagewesenen Menge an Düsterkeit und Verderben umhüllt", die den wirtschaftlichen Druck auf die Unternehmen wachsen lasse. Auch das von vielen als "Goldmine" gesehene Internet habe es bislang nicht zu Wege gebracht, die Einkunftsströme der Zeitungen wieder fließen zu lassen.
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