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pte19970929004 in Business

* Wasser entfernt Gehirntumore *

Erste Versuche mit dem "Wasserskalpell" bereits erfolgreich


Stuttgart (pte) (pte004/29.09.1997/17:08)

Ein neues Wasserstrahl-Skalpell ersetzt die bisher für eine Gehirnoperationen notwendigen komplizierten Geräte. Durch eine 0,1 Millimeter feine Düse sprüht das Gerät Wasser mit so hohem Druck, daß es damit mikrometergenau Hirntumore aus dem gesunden Gewebe schneiden kann. Der Wasserdruck des Skalpells ist regelbar und dadurch für die Patienten besonders schonend. Der Blutverlust und die Verletzung von gesunden Gehirnzellen sind nach Angaben des Neurochirurgen Jürgen Piek von der Universitätsklinik Greifswald gering (http://www.klinikum.uni-greifswald.de/klinikum.cfm?d=neuro_ch). Piek hat bereits die ersten Patienten mit dem Wasserstrahl-Skalpell erfolgreich operiert.

* Babyohren: Klang eines Wortes wichtiger als Bedeutung *
Babies prägen sich Wörter zunächst nach deren Klang ein. Sie erinnern sich an Lautfolgen, die sie häufig hören, unabhängig von deren Bedeutung oder Betonung. Peter Jusczyk, Psychologe an der Johns Hopkins Universität (http://www.jhu.edu/) in Baltimore spielte acht Monate alten Kindern für die Dauer von zehn Tagen täglich eine Kassette mit Geschichten vor. Die Geschichten enthielten relativ schwierige Begriffe, wie etwa "Python".

Zwei Wochen später wurde den Kindern die wichtigsten Wörter aus den Geschichten und zusätzlich neue, aber ähnlich klingende Begriffe, vorgespielt. Die kleinen Testpersonen hörten bei den ihnen aus den Geschichten bekannten Wörtern eine Sekunde länger hin. Dabei spielte es keine Rolle, wie interessant die Wörter waren. Die Forscher gehen nun davon aus, daß sich die Babies den Klang und die Bedeutung von Worten zunächst unabhängig voneinander merken. Erst ab etwa dem 18. Lebensmonat beginnen sie, diese miteinander zu verbinden. Das wiederum könnte die rapide Zunahme des Sprachschatzes in diesem Alter erklären. (Ende)
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