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pte20181203002 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation

"Vanilla" spürt verhängnisvolle Postings auf

Im Social Web einst gemachte Äußerungen werden gefunden und lassen sich beseitigen

Handy: Posts in sozialen Medien lassen sich aufspüren (Foto: pixabay.com/geralt)
Handy: Posts in sozialen Medien lassen sich aufspüren (Foto: pixabay.com/geralt)

London (pte002/03.12.2018/06:05) - Das neue Online-Tool "Vanilla" http://vanillasocial.co des Software-Entwicklers Samuel Wood stöbert verhängnisvolle Postings von Social-Media-Nutzern aus der Vergangenheit auf, die dem User bei Bewerbungen oder Ähnlichem unnötig die Zukunft verbauen würden. Die Idee, dieses Werkzeug zu entwickeln, hatte Wood, als er einen jungen Musiker traf, dem ein rassistischer und frauenfeindlicher Tweet, den er als Teenager gepostet hatte, Jahre später Probleme bereitete.

Beta-Version zum Testen

Woods Projekt, das derzeit in der Beta-Version verfügbar ist, ermöglicht es, mit den Fehlern der Vergangenheit aufzuräumen, die vermeintlich für immer zugänglich sind. Vanilla markiert daher alle problematischen Tweets. "Jeder Nutzer sozialer Medien sollte in der Lage sein, Posts aus der Vergangenheit zu überprüfen und zu managen", sagt Wood. Das müsse so einfach sein wie das Posten neuer Informationen. "Lasst uns ehrlich sein: Jeder redet schon mal Unsinn", so der Entwickler. "Doch Menschen werden älter und weiser und ändern oft ihre Meinung."

Vanilla helfe, Irrtümer aus der Vergangenheit ungeschehen zu machen. Zunächst funktioniert es bei Twitter. Instagram soll folgen. Das Tool sucht Posts auf zwei Wegen. Zunächst ermittelt es lästerliche und gefährliche Texte anhand von 1.000 Schlüsselworten. Mithilfe von maschinellem Lernen sortiert das Programm dann die Posts, die verfänglich werden könnten. Ein in Auftrag gegebener Scan soll künftig umgerechnet zwischen 55 und 111 Eurokosten.

(Ende)
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Ansprechpartner: Wolfgang Kempkens
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