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pts20050913046 Produkte/Innovationen, Unternehmen/Wirtschaft

Österreichs Marine hoch im Kurs

Die S.M.S. Sankt Georg auf der neuen 20-Euro-Münze


WIEN (STADT) [PB] (pts046/13.09.2005/15:55) - Als vierte Münze in der sechsteiligen Silberserie "Österreich auf Hoher See" erscheint am 14. September das 20-Euro-Stück "S.M.S. Sankt Georg". Die Münze erzählt die bewegte Geschichte eines beeindruckenden Schiffes, das nicht nur militärische, sondern auch diplomatische wie zivile Aufgaben erfüllte. Vor allem aber war die "S.M.S. Sankt Georg" der letzte große Kreuzer der k.u.k. Marine. 50.000 Stück der neuen Münze werden ausschließlich in der höchsten Prägequalität Polierte Platte angeboten.

Österreicher fasziniert von "ihrer" Marine
Begeistert sind die Österreicher von der Geschichte der Österreichischen Hochseeschifffahrt. Diese Erfahrung macht die MÜNZE ÖSTERREICH mit der Münzserie "Österreich auf Hoher See", wie auch mit ihrer vor kurzem eröffneten zweiten Marine-Ausstellung. Das Kapitel der österreichischen Hochseeschifffahrt ist wenig bekannt - und etwas kurios für ein Binnenland, wie es die Republik inmitten Europas seit 1918 ist. Die neue 20-Euro-Münze zeigt den Panzerkreuzer S.M.S. Sankt Georg vor der Freiheitsstatue in New York, wo er im Jahr 1907 die Monarchie anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der damaligen englischen Kolonie Jamestown, Virginia, repräsentierte. Die Rückseite zeigt eine Teilansicht des Hauptkriegshafens der Monarchie, das Seearsenal in Pola (heute Pula/Istrien). Aus der linken der beiden auf den so genannten Oliveninseln errichteten Werfthallen ragt das Heck der S.M.S. Sankt Georg, deren Stapellauf dort im Dezember des Jahres 1903 stattfand. Vor dem Werftgelände ist eine Dampfbarkasse zu sehen, wie sie damals zur Versorgung und zum Schleppen großer Schiffe im Einsatz waren.

Ab 14. September im Handel
Die 20-Euro-Silbermünze "SMS Sankt Georg" ist ab 14. September in allen österreichischen Banken und Sparkassen, im Münzhandel sowie in den Münze Österreich-Shops in Wien und Innsbruck erhältlich. Sie ist mit 50.000 Stück - ausschließlich in der höchsten Prägequalität "Polierte Platte" - streng limitiert. Der empfohlene Ausgabepreis beträgt Euro 35,50 (inkl.10% Ust.).

Der letzte große Panzerkreuzer der k.u.k. Marine
Mit einer Gesamtlänge von über 124 Metern, schwer bewaffnet und 22 Knoten schnell spielte die S.M.S. Sankt Georg eine wichtige Rolle für die Seemacht Österreich. Das Schiff war der letzte große Panzerkreuzer in der Geschichte der österreichischen Kriegsmarine.

Eine ihrer Sternstunden erlebte die S.M.S. Sankt Georg im Jahr 1907, als sie Österreich-Ungarn bei Feierlichkeiten zum Jubiläum von Jamestown, Virginia, zu vertreten hatte. Am 26. März lief sie gemeinsam mit dem Kleinen Kreuzer Aspern in Richtung Nordamerika aus. Die Reise führte von Pola über Gibraltar, Madeira, die Bermudas weiter bis zur Küste Virginias, wo sie am 25. April vor Anker ging. Dort kam es zur Begegnung mit US-Präsident Theodore Roosevelt und am 17. Mai 1907 fuhr die S.M.S. Sankt Georg - wie auf der neuen Münze zu sehen ist - vorbei an der Freiheitsstatue in den Hafen von New York ein.

Die Geschwindigkeit und die Feuerkraft des Panzerkreuzers flößten allerorts Respekt ein. Im Ersten Weltkrieg war die Sankt Georg Flaggschiff der 1. Kreuzerdivision. Damals galt die Flotte Österreich-Ungarns als siebentmächtigste der Welt. Da sich Italien für neutral erklärt hatte, blieben alle italienischen Häfen für die österreichischen Schiffe versperrt. Nirgendwo außerhalb der Adria waren Reparaturen möglich, nirgends konnte Kohle aufgenommen werden. Nach Ende des Krieges wurde die S.M.S. Sankt Georg den Engländern zugesprochen, die sie den Italienern in Genua zum Abwracken übergaben. Das war das Ende eines großen Schiffs und das Ende des letzten Panzerkreuzers der österreichischen Kriegsmarine.

Die neue Ausstellung "Land in Sicht - Österreich auf weiter Fahrt" bis 3. Februar 2006
Wer mehr über die S.M.S. Sankt Georg und Österreichs Marine erfahren möchte, hat dazu in der neuen Ausstellung der MÜNZE ÖSTERREICH Gelegenheit. Schon im Vorjahr wurde eine solche Schau gezeigt, die sich vorrangig der Kriegsmarine angenommen hatte. Die Fortsetzung unter dem Titel "Land in Sicht - Österreich auf weiter Fahrt" ist nun der zivilen und wissenschaftlichen Seite der Seefahrt gewidmet. Geöffnet ist die Ausstellung bis 3. Februar 2006, Montag bis Freitag von 9:00 bis 16:00 - Mittwoch bis 18:00 - im Gebäude der MÜNZE ÖSTERREICH, Am Heumarkt 1, 1030 Wien. Eintritt und Katalog, in dem jedes der rund 200 Schaustücke beschrieben ist, sind kostenlos.

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