pte20090124001 in Business
"Moderner Rassismus findet im Internet statt"
Rechtsextreme Szene missbraucht Web-Communitys für Propaganda
London/Mainz (pte001/24.01.2009/06:05)
Der neuerliche Eklat um den britischen Prinzen Harry und dessen rassistische Äußerungen hat in Großbritannien eine heftige Diskussion um die Verbreitung von nationalsozialistischem und fremdenfeindlichem Gedankengut in der Öffentlichkeit ausgelöst. Im Zentrum des Interesses steht dabei vor allem das Internet. So haben Mitarbeiter der Zeitung Guardian vor kurzem eine Reihe von "extremen und beleidigenden" User-Kommentaren im sozialen Online-Netzwerk Facebook ausfindig gemacht. Die engagierten Aufdecker verfassten daraufhin ein Dossier an die Equality and Human Rights Commission http://www.equalityhumanrights.com , das diese über die Brisanz der Rechtsextremismus-Problematik im Web aufklären soll. "Die moderne Form des Rassismus findet heute im Internet statt. Dieses Medium wird von der rechtsextreme Szene mittlerweile besonders stark für eigene Propagandazwecke missbraucht", stellt Michael Wörner-Schappert, Mitarbeiter am Rechtsextremismusprojekt bei jugendschutz.net http://www.jugendschutz.net, im pressetext-Interview fest.
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