pte19980215002 in Business
* Kenias Winter-Olympioniken von Nike gesponsert *
Sportskandal oder "ganz normales Geschäft" ?
Baltimore (pte) (pte002/14.02.1998/23:30)
Die in Baltimore, USA, erscheinende Zeitung "The Sun" wirft dem Sportartikel-Konzern Nike vor, daß er zwei Skilangläufer aus Kenia dazu gebracht hat, an den Olympischen Winterspielen von Nagano teilzunehmen. "Das sind keine Athleten, die Hürden überwunden haben, um ihren Olympischen Traum zu realisieren", schreibt das Blatt. Vielmehr hätten die Marketing-Experten von Nike vor zwei Jahren die beiden Läufer zur Teilnahme überredet und damit die Grenze von schlichter finanzieller Unterstützung überschritten.Nike zahlte die Ausbildung von Philip Boit und Henry Bitok in Finnland und stellte auch ihre Ausrüstung zur Verfügung. Während Nike-Sprecherin Martha Benson, Portland, die Akquisition damit rechtfertigt, daß Sport keine Grenzen haben dürfe, sagte Steve Miller, Nike-Verantwortlicher in Japan: "Die Leute vergessen, daß wir ein Unternehmen sind und daß es eines unserer Ziele als Unternehmen ist, Aufmerksamkeit auf uns zu ziehen."
* EBU unterzeichnet olympischen TV-Vertrag *
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die Europäische Rundfunk-Union (EBU) haben am 12. Februar in Nagano den Fernsehvertrag für die Olympischen Winterspiele 2002 in Salt Lake City unterzeichnet. Mit 120 Millionen Dollar werden die in der EBU organisierten europäischen öffentlich-rechtlichen Sender 48 Millionen Dollar für die olympischen TV-Rechte 2002 mehr bezahlen als für die diesjährigen. Für die übernächsten Winterspiele 2006 haben IOC und EBU bereits eine Summe in Höhe von 135 Mio. Dollar vereinbart. NBC zahlt für die US-Rechte der Winterspiele in Salt Lake City die Rekordsumme von 545 Mio. Dollar. (w&v)
* Puma verpflichtet Tennis-Jungstar *
Der Sportartikel-Hersteller Puma, Herzogenaurach, hat die 16jährige amerikanische Tennisspielerin Serena Williams für fünf Jahre verpflichtet. Der im Millionen-Bereich liegende Vetrtrag schließt neben der Promotion der Puma-Produkte die Mitwirkung an Film-, Musik- und Medienprojekten beim Puma-Großaktionär Regency ein. Der Sportartikel-Hersteller plant die Entwicklung einer kompletten Serena Williams Tennis-Kollektion mit Schuhen undTextilien. Das Engagement der jungen Tennisspielerin sei, so Puma-Chef Jochen Zeitz, die prominenteste Neuerwerbung im Tennis seit Navratilova und Becker. Williams befindet sich zur Zeit auf Rang 42 der Tennis-Weltrangliste. (w&v, horizont) (Ende)
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