pte20090514026 in Business
"Internet ist wichtigstes Werkzeug für Extremisten"
Simon Wiesenthal Center findet einige 10.000 "problematische" Seiten
New York (pte026/14.05.2009/13:45)
Die beispiellose weltweite Reichweite hat in Kombination mit der schwer zu kontrollierenden Fülle an Kommunikation aus dem Internet das wichtigste Werkzeug für Extremisten und Terroristen werden lassen. Vor allem Web-2.0-Plattformen wie soziale Netzwerke à la Facebook und Co werden von entsprechenden Organisationen zunehmend dazu missbraucht, ihre Propagandabotschaften zu verbreiten und neue Mitglieder anzuwerben. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktuell veröffentlichter Bericht des Simon Wiesenthal Centers http://www.wiesenthal.com . "Mit dem Wachstum des Webs ist gleichzeitig auch die Anzahl extremistischer Seiten gestiegen", heißt es von der internationalen Menschenrechtsorganisation. Seit 1995 die erste derartige Webseite online gegangen sei, hätte sich die entsprechende Zahl auf einige 10.000 "problematische" Angebote im Netz vervielfacht.
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