pte19971007004 in Business
* Interaktive Kommunikation europäischer Ärzte *
Konsortium des Projektes "EMERALD" tagt in Münster
Münster (pte004/07.10.1997/17:35)
Das Projekt EMERALD soll europaweit die interaktive Kommunikation von Ärzten möglich machen. Um weitere notwendige Maßnahmen zu klären, wird das für das Projekt verantwortliche Konsortium am 9. und 10. Oktober im Institut für Klinische Radiologie der Universität Münster (http://medweb.uni-muenster.de/institute/ikr/) zusammentreffen.Das münstersche Institut für Klinische Radiologie arbeitet seit fast zwei Jahren mit 14 weiteren europäischen Partnern aus Industrie und Forschung an der Realisierung und Standardisierung interaktiver telemedizinischer Arbeitsplätze. Nach Angaben der Projektleiter, der Medizinphysiker Norbert Meier und Horst Lenzen, wird das mit rund 40 Millionen Schilling geförderte Projekt EMERALD es ermöglichen, radiologische Bilder - ähnlich wie ein Fax, aber mit 2500-facher Geschwindigkeit - überall hin zu verschicken, um sie in einer digitalen Videokonferenz gemeinsam mit anderen Medizinern zu begutachten. Die hohe Geschwindigkeit ist notwendig, da über das normale ISDN- Telefonnetz die Übertragung der Bilder einer einfachen Röntgenuntersuchung fast eine Stunde dauert.
* Aids-Selbstversuch gefährlicher als bisher angenommen *
Das britische Wissenschaftsmagazin New Scientist berichtet in seiner neuesten Ausgabe über Experimente mit Rhesus-Affen, bei denen ein Lebendimpfstoff Aids ausgelöst hat. Die Tiere hatten eine abgeschwächte Form des Affen-Aids-Virus gespritzt bekommen. Entgegen den Erwartungen brach nach zwei Jahren bei einem der Versuchsaffen die Krankheit aus, ein zweiter zeigt jetzt erste Erkrankungsanzeichen. Ruth Ruprecht, Forscherin am Bostoner Dana-Faber Krebsinstitut, warnte deshalb vor Menschenversuchen mit Lebendimpfstoffen. Die Vermehrungspotenz der Viren abzuschwächen, sei keine geeignete Strategie zur Entwicklung eines Impfstoffes, erklärte sie gegenüber dem New Scientist. (Quelle: New Scientist) (Ende)
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