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pte20220803003 Medizin/Wellness, Technologie/Digitalisierung

"Inspire ISy": Handy-App hilft Lungenkranken

Queensland University of Technology entwickelt Ersatz für Spirometer zur Tiefeninhalation


Praxistest: Neue mobile App
Praxistest: Neue mobile App "Inspire ISy" hilft Lungenkranken (Foto: qut.edu.au)

Brisbane (pte003/03.08.2022/06:10) -

Die Smartphone-App "Inspire ISy" von Forschern der Queensland University of Technology (QUT) http://qut.edu.au erkennt laut den Entwicklern Lungenkranken ebenso gut wie ein traditionelles Spirometer. Das hätten Tests in Australien gezeigt. Spirometer sind Hilfsmittel bei der sogenannten Tiefeninhalation, die für die Entfernung von Schleim aus der Lunge sorgt. "Das Entfernen des Schleims ist wichtig, wenn Patienten sich nach einer OP erholen. Er sammelt sich in den winzigen Luftsäcken oder Alveolen der Lunge an und erhöht das Risiko einer Atemwegsinfektion oder Lungenentzündung", so QUT-Doktorand Clarence Baxter.

Kugeln zeigen richtiges Atmen an

Spirometer verfügen über eine Röhre, aus der Benutzer beim Einatmen Luft zieht. In dem Gerät entsteht dadurch ein Vakuum, das drei Kugeln in separaten klaren Kammern anhebt. Ziel ist es, sie durch tiefes Einatmen immer wieder in die höchste Position zu bringen. Sie signalisieren dem Patienten, ob er tief genug einatmet, um die Verdrängung von Schleim aus den Atemwegen zu fördern. "Wir haben diese Visualisierung virtuell in der App verwendet, um den Benutzern die gleichen visuellen Hinweise über ihre Inhalationen zu geben", sagt Baxter.

Seine App nutzt das Mikrofon des Smartphones. Es nimmt die Geräusche beim tiefen Ein- und -Ausatmen auf. Auf dem Display sind dann die virtuellen Kugeln zu sehen. Sie steigen ebenso wie beim realen Spirometer empor, wenn das Atemgeräusch entsprechend ausgebildet ist. Bei einem Wirksamkeitstest haben die Probanden mal das reale Spirometer, mal das virtuelle genutzt. Die Reihenfolge wurde hin und wieder vertauscht. Baxter und sein Team bewerteten die Wirksamkeit, also die Dauer der anhaltenden Inhalationsanstrengung, die Effizienz und die Benutzerzufriedenheit, mittels Post-Test-Fragebogen und qualitativ durch Interviews. Sie stellten keine signifikanten Unterschiede fest.

(Ende)
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Ansprechpartner: Wolfgang Kempkens
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