Nahost-Preisschock belastet speziell ärmere Haushalte
ifo-Ökonomen haben die Folgen des Iran-Kriegs für Konsumausgaben und Kaufkraft berechnet
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ifo-Wissenschaftlerin Tiphaine Wibault analysiert Kaufkraft deutscher Haushalte (Foto: www.ifo.de)
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München (pte012/10.08.2026/12:35)
Preissteigerungen als Folge des Nahost-Konflikts treffen einkommensschwache Haushalte in Deutschland sehr viel stärker als wohlhabende. Das belegt eine am heutige Montag veröffentlichte Studie des ifo Instituts – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung.
Arme verlieren mehr an Kaufkraft
"Wir sehen, dass ärmere Haushalte einem Preisschock, der Tausende Kilometer entfernt seinen Ursprung hat, schlechter ausweichen können und größere Kaufkraftverluste erleiden", erklärt ifo-Forscherin Tiphaine Wibault.
In der Summe steigen die Konsumausgaben deutscher Haushalte infolge des Iran-Krieges laut der ifo-Analyse um rund 16,8 Mrd. Euro. Für alle Haushalte beträgt der durchschnittliche Verlust 1,15 Prozent.
Dabei verlieren die zehn Prozent der ärmsten Haushalte laut Berechnungen des ifo Instituts durchschnittlich 2,87 Prozent ihres verfügbaren Einkommens. Die Einkommensstärksten hingegen büßen im Schnitt lediglich 0,65 Prozent ein.
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