Britische Start-ups eher in linksgerichteten Regionen
UStA-Studie: Unternehmertum keineswegs enger mit konservativem politischem Umfeld verbunden
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Entrepreneur: in Großbritannien vermehrt in linken Wahlkreisen aktiv (Foto: pixabay.com, Pexels)
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St Andrews (pte004/07.07.2026/06:15)
In Großbritannien weisen Regionen mit überwiegend linksgerichteten politischen Ansichten die höchsten Gründungsraten von Unternehmen auf, während jene mit stärker rechtsgerichteten Orientierungen die niedrigsten Werte verzeichnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich veröffentlichte Studie der Universität St Andrews (UStA).
Daten aus 651 Wahlkreisen
Die Resultate widersprechen der verbreiteten Annahme, dass Unternehmertum enger mit konservativen politischen Werten verbunden sei. Die Wissenschaftler haben untersucht, ob und wie das politische Umfeld, in dem Menschen leben, ihre Bereitschaft zu Firmengründungen beeinflusst. Dafür nutzen sie Gründungsdaten für 651 Wahlkreise im Vereinigten Königreich.
Die Kerndaten der UstA-Wissenschaftler stammen aus dem größten Einzelprogramm für Unternehmertum im Vereinigten Königreich, dem "Start-Up Loan"-Programm, das zwischen 2012 und 2023 103.442 Start-ups gefördert hat.
Politischer Kontext macht Unterschied
Im Allgemeinen sind Start-ups in rechtsgerichteten Wahlkreisen stärker bei wissensintensiven Firmendienstleistungen vertreten und besser ausgestattet als ihre Pendants in linksgerichteten Wahlkreisen, wo Gründer überproportional häufig aus der Arbeitslosigkeit kommen.
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