pte20200221014 Unternehmen/Wirtschaft, Auto/Verkehr

E-Scooter: Tier sammelt 100 Mio. Dollar ein

Deutscher Verleiher hat Serie-B-Finanzierung aufgestockt - Verschiebung am europäischen Markt


Tier-E-Scooter: Investoren stecken 100 Mio. Euro in Verleiher (Foto: tier.app)
Tier-E-Scooter: Investoren stecken 100 Mio. Euro in Verleiher (Foto: tier.app)

Berlin/Maria Enzersdorf (pte014/21.02.2020/12:30) Der deutsche E-Scooter-Verleiher Tier Mobility http://tier.app/de hat in der neuen Finanzierungsrunde mittlerweile 100 Mio. Dollar (etwa 92 Mio. Euro) von Investoren eingesammelt. Mit dem frischen Geld will das Unternehmen seine Fahrzeugflotte aufstocken und gegebenenfalls auch Übernahmen stemmen.

"Boom hält noch an"

"E-Scooter entsprechen den modernen Mobilitätstrends - vor allem in den Städten. Noch hält der Boom an. Auf der anderen Seite polarisieren E-Roller und sorgen zum Teil für Unmut. Dafür braucht es auch neue Regeln, etwa das Abstellen 'nur' auf breiten Gehsteigen oder fixe Abstellflächen", so die Einschätzung von Ute Teufelberger, Vorsitzende des Bundesverbands Elektromobilität Österreich http://beoe.at , gegenüber pressetext.

Bereits im Oktober hat sich Tier bei seiner Serie-B-Finanzierung 60 Mio. Dollar gesichert, nun wurde der Betrag noch um weitere 40 Mio. Dollar aufgestockt. Dem Unternehmen ist es vor allem wichtig, die Kosteneffizienz zu steigern. Laut dem "Handelsblatt" findet bei E-Scooter-Anbietern auf dem europäischen Markt derzeit eine starke Verschiebung statt. Investoren seien sehr aktiv und Start-ups bemühten sich um Übernahmemöglichkeiten.

US-Rivalen überlegen

Kürzlich konnte der schwedische Anbieter Voi eine Finanzierung von 85 Mio. Dollar vermelden. Im Januar dieses Jahres wurde der deutsche Verleiher Circ von dem US-Konkurrenten Bird übernommen. Firmen aus den USA wie Bird oder auch Lime sind europäischen Anbietern wie Tier bei der Finanzierung noch deutlich überlegen. So konnte Bird schon vor zwei Jahren mehr als 100 Mio. Dollar einsammeln.

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