pte20100625021 in Business
ACTA gefährdet Medizinversorgung armer Länder
Handelsabkommen schafft "Klima des Generalverdachts"
Lausanne/Luzern (pte021/25.06.2010/13:50)
Das stark umstrittene internationale Handelsabkommen gegen Produktpiraterie und Urheberrechtsverletzungen ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) hat sich als Gefahr für die Medizinversorgung armer Länder entpuppt. Wie die Erklärung von Bern (EvB) http://www.evb.ch kritisiert, seien in den vergangenen beiden Jahren bereits mehrmals legal hergestellte Generika beim Transit durch Europa beschlagnahmt worden. Die Gefahr sei groß, dass die "für viele Länder des Südens überlebensnotwendigen" Billigmedikamente in Zukunft immer mehr Fälschungen gleichgestellt würden.
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