pte20090402037 in Business
265 Mio. Dollar Schaden durch Cybercrime
USA und Großbritannien als Brutstätten der Internetkriminalität
Washington/Berlin (pte037/02.04.2009/13:34)
Online-Kriminalität und der dadurch entstehende Schaden haben im Vorjahr ein neues Hoch erreicht. Wie das Internet Crime Complaint Center (IC3) der US-Regierung http://www.ic3.gov aufzeigt, hinterließen Cybercrime 2008 Verluste in Höhe von 265 Mio. Dollar. Der Statistik zufolge, in die auch Daten des FBI einfließen, wurden über 275.000 Beschwerden wegen Internetkriminalität erfasst, was einem Plus von 33 Prozent gegenüber 2007 entspricht. Als regelrechte Brutstätten des Online-Verbrechens erweisen sich dabei die USA und Großbritannien. Allein aus den Vereinigten Staaten gehen zwei Drittel der weltweit verübten Straftaten aus, wobei Kalifornien, New York und Florida die meisten Betrügereien aufweisen. Das Vereinigte Königreich folgt mit vergleichsweise bescheidenen elf Prozent auf Platz zwei. Angesichts der verschärften Wirtschaftskrise und der Auswirkungen der globalen Rezession befürchten die Experten in diesem Jahr einen weiteren Anstieg der Schadensmeldungen.
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