pte20081211016 in Business
Werbeeinbruch: US-Zeitungshäuser in der Krise
Auch die "New York Times" wird prominentes Opfer
New York (pte016/11.12.2008/11:33)
Die globale Finanzkrise führt in Kombination mit dem deutlich schwächelnden Werbegeschäft zu dramatischen Auswirkungen für die Zeitungsbranche. Wie schwierig sich die Situation derzeit für Unternehmen in diesem Sektor darstellt, hat nicht zuletzt der kürzliche Bankrott der Mediengruppe Tribune http://www.tribune.com , einer der größten Zeitungsverlage in den USA, gezeigt. Der Fernsehanbieter und Zeitungsverleger, zu dem traditionsreiche Blätter wie die "Los Angeles Times" und die "Chicago Tribune" gehören, musste aufgrund einer Verschuldung von fast 13 Mrd. Dollar Konkurs anmelden. Schuld trage das "schwierige und unsichere Umfeld", hatte ein Tribune-Sprecher am Montag erklärt. Doch die Tribune ist nicht das einzige Opfer der aktuellen Krisensituation. So gab mittlerweile auch die New York Times http://www.nytimes.com bekannt, dass sie aufgrund finanzieller Probleme eine Hypothek auf ihr neues Verlagsgebäude aufnehmen müsse. Der Medienkonzern brauche bis zu 225 Mio. Dollar, schreibt das Flaggschiff der US-Zeitungsbranche.
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