pte20080624017 in Business
Journalisten schreiben zu oft voneinander ab
Studie fordert mehr Qualität bei Online-Recherche
Düsseldorf (pte017/24.06.2008/11:48)
Das Internet hat gravierende Auswirkungen auf die journalistische Arbeitsweise. Insbesondere die Schnelligkeit der Informationsbeschaffung und die Vielfalt der dort zu findenden Inhalte bieten erhebliche Vorteile. Doch aus veränderten Arbeitsbedingungen in Redaktionen erwachsen auch Risiken und Qualitätsmängel. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen http://www.lfm-nrw.de , die erstmals großflächig das Thema Online-Recherche in deutschen Zeitungs-, Fernseh-, Hörfunk- und Internetredaktionen unter die Lupe genommen hat. Demnach findet eine Überprüfung von Online-Quellen nur selten statt. Zudem greifen Journalisten bei ihrer Recherche im Netz zu oft auf andere journalistische Erzeugnisse zurück anstatt auf Primärquellen wie etwa Webseiten von politischen, wissenschaftlichen oder kulturellen Einrichtungen.
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