pte20080326004 in Business
Internet übernimmt Kindererziehung
Experten fordern verbesserte Jugendschutzbestimmungen
London (pte004/26.03.2008/06:10)
Das Internet löst nach und nach das Fernsehen als viel beklagten "Babysitter" ab. Wie aktuelle Erhebungen des britischen Institute for Public Policy Research (IPPR) http://www.ippr.org zeigen, verbringen Kinder und Jugendliche im Schnitt mehr als 20 Stunden pro Woche online. Die meiste Zeit entfällt dabei auf Networking-Seiten wie MySpace und Facebook. Die Kontrolle der Eltern fällt meist sehr begrenzt aus und die meisten Erziehungsberechtigten überlassen ihren Nachwuchs bei der Internetnutzung ganz sich selbst. Die Experten fordern daher verbesserte Jugendschutzbestimmungen und wollen auch Regulierungsbehörden wie die britische Ofcom in die Pflicht nehmen.
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