pte20070802030 in Business
Virtuelle Welten sollen gutes Benehmen fördern
In Foren und Chats weht rauerer Wind
Berkeley (pte030/02.08.2007/16:16)
In den USA haben Wissenschaftler des Berkley Center for Entrepreneurship and Technology http://cet.berkeley.edu die Theorie aufgestellt, dass sich Internetnutzer in virtuellen Welten besser benehmen als in Foren und Chatrooms. "In Second Life beispielsweise benehmen sich die Leute fast mehr wie in einem Theater oder auch gemeinschaftlicher. Man sieht niemanden, der sich in kleinliche Streitigkeiten verstrickt. Allerdings sind das meine Einzelbeobachtungen", sagt Jaron Lanier, einer der Verfechter von virtuellen Welten. Seiner Theorie nach benehmen sich die User in den Onlinewelten gesitteter, weil sie sich an ihren virtuellen Besitz emotional gebunden fühlen können und mehr zu verlieren haben, wenn sie sich streitlustig verhalten. Zudem tragen die Avatare dazu bei, dass bei den anderen Nutzern so etwas wie Empathie entsteht, was in normalen Foren fehlt.
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