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pte20090805002 in Business

38 Prozent der Teenager erhalten Sex-SMS

Jugendschützer fordern von Politik Sicherheitsstandards für Internetära


London (pte002/05.08.2009/06:05)

Das Phänomen des sogenannten "Sexting", mit dem das Aufnehmen und Verschicken von Nacktfotos über Internet und Mobiltelefone bezeichnet wird, entwickelt sich nach den USA nun auch in Europa zu einem ernstzunehmenden Problem. Wie die auf Jugendschutz in neuen Medien spezialisierte britische Stiftung Beatbullying http://www.beatbullying.org aktuell feststellt, sind vor allem Kinder im Alter zwischen elf und 18 Jahren von derartigen Übergriffen betroffen. Von diesen haben 38 Prozent schon mindestens einmal explizit sexuelle Textbotschaften per SMS oder E-Mail zugeschickt bekommen. In Bezug auf für Teenager ungeeignetes Bildmaterial liegt der entsprechende Wert bei 25 Prozent. "Wir wollen die Jugend nicht in ihren sexuellen Erkundungen behindern, aber es ist wichtig, dass sich Eltern und Schulen bewusst sind, dass Sexting ein ernsthaftes Problem für unsere Kinder darstellt", erklärt Beatbullying-Geschäftsführerin Emma-Jane Cross.

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