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pte20110708015 in Leben

Zwangserkrankung: Die verheimlichte Krankheit

Psychologen bieten eine Internettherapie für Betroffene an


Freiburg (pte015/08.07.2011/12:05)

Zwangserkrankungen komen häufiger vor als landläufig angenommen. Zwei bis drei Prozent der Menschen erkranken im Laufe ihres Lebens an zwanghaften Störungen. Die Erkrankung ist in den letzten Jahren verstärkt in den Aufmerksamkeitsfokus gerückt. Sie kann sich ganz unterschiedlich äußern, etwa in Form von Reinigungs- oder Waschzwängen, Kontrollzwängen, Wiederholungszwängen sowie Zwangsgedanken mit aggressiven oder sexuellen Inhalten. "Gemeinsame Kennzeichen einer Zwangserkrankung sind: aufdringliche, sich wiederholende und unangenehme Gedanken, meist gefolgt von ritualisiertem Verhalten", erklärt Nirmal Herbst, Psychologe am Universitätsklinikum Freiburg im Gespräch mit pressetext.

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